Folge 1: Wer wir sind – und warum es care4you.team gibt
Shownotes
Folge 1 – Wer wir sind und warum es care4you.team gibt
Willkommen zur ersten Folge von care4you.team.
In dieser Episode lernst du uns kennen: Georg und Martin – zwei Menschen aus Pflege, Rettungsdienst, Psychologie und Pädagogik, die täglich erleben, wie herausfordernd der Berufsalltag sein kann. Wir sprechen darüber, warum wir diesen Podcast gestartet haben, welche Erfahrungen uns geprägt haben und was dich in den kommenden Folgen erwartet. Unser Ziel ist es, evidenzbasiertes Wissen verständlich zu vermitteln, Orientierung zu geben und Menschen im Umgang mit psychischer Belastung zu stärken – besonders im Gesundheitswesen, aber auch darüber hinaus. Diese Folge ist der Einstieg in einen Podcast, der Praxis, Wissenschaft und menschliche Erfahrung miteinander verbindet.
Wir sprechen über…
- unseren beruflichen Hintergrund und unsere persönlichen Wege
- warum psychosoziale Unterstützung und Selbstfürsorge so wichtig sind
- welche Themen dich in Zukunft erwarten
- was uns antreibt und warum wir diesen Podcast ins Leben gerufen haben
- den Umgang mit Belastung im Berufsalltag
Mythos oder Fakt:„Ich muss immer stark sein.“
Unser Anliegen Wir möchten einen Raum schaffen, in dem offen über Belastung gesprochen werden kann – ohne Tabus, ohne Perfektionsanspruch und ohne komplizierte Fachsprache.Mit klaren Gedanken, praktischen Impulsen und einer Portion Leichtigkeit.
Mach mit! Du hast Fragen, Themenideen oder Erfahrungen, die wir aufgreifen sollen?Dann melde dich gerne bei uns. 📧 podcast@care4you.team Oder direkt über die Kommentarfunktion deiner Podcast-Plattform.
Transkript anzeigen
00:00:12: Ja,
00:00:19: und wir freuen uns ehrlich gesagt ziemlich sehr sogar dass es jetzt endlich losgeht.
00:00:25: Ich glaube wir haben ganz lange geplant Georg.
00:00:27: Wir haben aufgenommen verworfen Kaffee getrunken
00:00:32: ja sehr viel kaffe würde ich sagen eindeutig
00:00:35: Magenschleimhaut leidet immer noch darunter.
00:00:38: aber jetzt geht's los.
00:00:40: Ja, wenn der Podcast zu hören ist dann ist Ostern.
00:00:44: Das heißt Osterheirsuche!
00:00:47: So ist der Plan und heute ist Karfreitag das können wir vielleicht auch sagen ja ein hoch heiliger Feiertag wo wir unseren ersten Podcast aufnehmen genau nach langer lange Planung.
00:00:57: Schön dass ihr mit dabei seid.
00:00:59: Ja und bevor wir richtig starten machen wir was was wir vielleicht uns wahrscheinlich in jeder Folge tun werden nämlich einen ganz kurzen Check-in.
00:01:09: Also, wir starten einfach mal mit der Frage an dich Georg.
00:01:12: Georg ganz ehrlich wie geht's dir denn gerade?
00:01:15: Mir geht es ganz gut die Sonne scheint das Herz lacht und Ostern steht vor der Tür.
00:01:22: Es sind so ein paar freie Tage Mit der Familie.
00:01:26: ich glaube das wird ganz gut.
00:01:28: Sonntag wird das werde auch nicht schlecht.
00:01:30: da gehts ja um das Thema Oster-Eier suchen Und nach dem Osterhasen ausschalten und ich glaube dass wird gut.
00:01:37: Wie geht´s dir Martin?
00:01:38: Ja, mir geht es auch gut total.
00:01:40: Ich glaube wir können uns verraten an der Stelle.
00:01:42: Auch bei mir scheint die Sonne das heißt Wir sitzen nicht live zusammen sondern treffen uns online und nehmen den Podcast auf.
00:01:49: aber auch bei Mir scheint die sonne ich habe gute laune ich freue mich schon riesig Auf Ostern auf die freien tage Und freue mich auch auf zeit für familie Für einfach mal nichts tun und hoffe dass bleibt natürlich auch dabei.
00:02:08: ja warum dieser podcast?
00:02:10: Das ist vielleicht so eine Frage, mit der wir starten.
00:02:13: Martin hat ja schon zu einem Anfangs gesagt Wir haben schon lange geplant und schon lange gebastelt Und wir haben nach Care for You-Punk Team Das spuckt schon länger in unserem Kopf herum.
00:02:25: Die Frage ist Ja warum?
00:02:26: Warum noch ein Podcast?
00:02:27: Warum unser Podcast?
00:02:29: Und die Antwort ist eigentlich ziemlich einfach oder Martin?
00:02:33: Ja absolut, also wir haben einfach gemerkt dass es Menschen gibt im Alltag.
00:02:38: Menschen in unserem Alltag, in dem Alltag indem wir uns bewegen die eben zum ein oder anderen auch mal eine Belastung mit sich herum tragen und eben mit Situationen konfrontiert werden in denen es eben zu einer Belastungen kommt.
00:02:53: Zum Beispiel eben berufsbedingt aber auch persönlich privat und da haben wir einfach gesagt da möchten wir darüber sprechen
00:03:04: Auch zu selten vielleicht auch überspricht, das könnte ja auch sein.
00:03:06: Also man setzt ja vielleicht voraus gerade von Menschen die im Gesundheitswesen arbeiten, dass es so normal ist oder dass das so by the way mit dazu kommt und wir aus unserer Arbeit – wir stellen uns ja nachher noch kurz vor – erleben ihr ganz häufig, da es einfach Situationen gibt on top zu all dem was ihr schon da ist, was über das Maß vielleicht belastet und einbeschäftigt
00:03:30: Ja, total.
00:03:31: Und du hast ja schon angedeutet es geht um die Belastungen aus dem Gesundheitswesen also um Menschen im Gesundheitswesen.
00:03:38: das heißt wir haben ein Stück weit den Fokus auf Menschen in der Klinik arbeiten wollen aber auch natürlich ganz offen sein für Menschen im gesundheitswesen die aber auch außerhalb der klinik im Rettungsdienst tätig sind und natürlich auch in anderen Bereichen immer Gesundheitswesen.
00:03:56: Und vor allem eben in diesem Zusammenhang, wenn sie an eine Situation geraten, in der es einfach mal schwieriger wird, schwerer wird als sonst, vor allem den Wunsch nach einer Unterstützung oder Entlastung entsprechend äußern.
00:04:10: Das heißt geht um Situationen aus dem Alltag?
00:04:12: Oder aus dem beruflichen Alltag haben wir uns vorgenommen hauptsächlich und es geht nicht nur so um Probleme schälen.
00:04:19: Also das ist nicht unser Ziel, dass wir so eine Stunde lang über die Probleme sprechen, die es da so gibt aus Erfahrungen, Berichtung.
00:04:26: Das geht es nicht!
00:04:27: Ich glaube das geht schon drum, dass was du auch gesagt hast Martin Konkret unterstützungsmöglichkeit anzubieten oder best practice oder wie lernt man aus Situationen die einen vielleicht bewegt haben.
00:04:39: Es geht schon ums Thema Haltung Orientierung Verständnis schaffen und natürlich am Schluss ist es unser Ziel.
00:04:46: wenn uns jemand hört das hoffen wir natürlich dass wir euch etwas mitgeben können auf dem Weg hier in eurem Job
00:04:55: Ja, und eben dass man gestärkt aus so einer Situation hervorgeht.
00:05:00: Und ja profitiert auch ein Stück weit von einer vermeidlich ersten belastenden Situation danach dann einfach auch gestärkter raus geht wieder.
00:05:10: Das wäre aber nicht nur der berufliche Alltag, Georg.
00:05:13: Wenn ich das richtig gehört habe sondern eben auch ein persönlicher Alltag oder?
00:05:17: Also ich meine da bringt ja jeder und Stück weit auch seine persönliche Geschichte mit.
00:05:21: wir beide haben Kinder und wissen glaube ich ziemlich genau was so ein Familienleben Mit einem Macht viel Freude natürlich viele schöne Momente für schöne Zeit Aber natürlich auch die eine oder andere schlaflose Nacht auf die vielleicht dann einen Dienst oder eine Schicht folgt, die vielleicht auch ein Stück weit turbulent wird.
00:05:41: Das heißt da kommt auch so eine persönliche private Belastung natürlich mit ins Spiel, die eine Auswirkungen auf die berufliche Belastungen haben kann.
00:05:50: Voll!
00:05:51: Das bei mir natürlich nicht so... Ich habe immer ruhige Nächte gemacht.
00:05:55: Aber ich glaube es geht schon drum... Also ich glaube man kann's nicht trennen oder?
00:05:58: Also ich glaub man ist heute nicht privatpersonen oder beruflichen Person und ich glaube das sind wir irgendwie wie ein Zusammenspiel aus beiden.
00:06:06: und abschalten im Gesundheitswesen, da würden sich ja auch noch die eine oder andere Folge damit beschäftigen.
00:06:13: Ich glaube das ist ja so grundsätzlich eher schwierig.
00:06:16: Ja absolut genau!
00:06:19: Und freie Tage sind was Wertvolles.
00:06:21: wenn sie denn dann auch frei bleiben und nicht eben zu einer Einspringssituation führen und dann eben Ostern auf einmal doch nicht frei bleibt
00:06:32: Dann grüßen wir doch alle Kolleginnen und Kollegen mal zwischendurch, die an Ostern die Stellung halten in den Einrichtungen.
00:06:39: Absolut!
00:06:40: Grüße an euch, haltet durch bei diesem wunderschönen Job in dieser wunderschönen Arbeit und ruhige Schichten wünschen wir euch an der Stelle.
00:06:50: Ja jetzt geht es so ein bisschen um die Vorstellung von uns oder?
00:06:53: Wir sehen ja die Hostes, so nennt sich das vom Podcast.
00:06:57: Und Martin stelle ich doch mal kurz vor wer bist du Wie bist du denn dahin gekommen oder wo bist du heute?
00:07:03: Was führt dich zu unserem Podcast?
00:07:07: Ja, gute Frage an der Stelle Georg.
00:07:10: Man hat ja da so die eine oder andere Idee und sieht sich auf einmal am Schreibtisch sitzen mit einem Mikro vor dem Mund und Kopfhörer drauf und überlegt sich um Gottes Willen wie konnte es dazu kommen dass wir jetzt Podcasts aufnehmen aber starten ein Stück weit weiter vorne.
00:07:25: Ich selber komme aus der Pflege, habe eine Ausbildung in der Pflege gemacht.
00:07:30: Habe dort auch einige Jahre gearbeitet, vor allem auch in der Fachpflege eben in der Intensiv-Anästhesie und im Notaufnahmebereich.
00:07:40: Hab aber parallel auch immer im Rettungsdienst gearbeitet.
00:07:42: Hab auch dort eine entsprechende Ausbildung gemacht zum Rettungsaussistent dann zum Notfallsanitäter.
00:07:48: War aber auch immer ein Stück weit aktiv in der Ausbildung, hab unterschiedliche Lehrgänge und Ausbildungsgänge betreut.
00:07:57: Auf der einen Seite eben die Notfallsanitäter-Ausbildung, aber auch später dann die Fachweiterbildungen in der Pflege wie zum Beispiel die Notpfalbpflege.
00:08:06: Und parallel dazu auch studiert das heißt wenn es noch Zeitfenster gab.
00:08:12: in diesem Zusammenhang habe ich studiert haben Bachelor und den Masterstudium Psychologie gemacht und auch nach meinem Psychologie Studium die Weiterbildung in der Notfallpsychologie.
00:08:25: Und ja, so kommt natürlich das eine auf das andere und schwuppt die Wupps sitz man da so und redet im Podcast über Belastungen im Gesundheitswesen zu kommt natürlich Georg und da kommt die Schnittstelle mit ins Spiel.
00:08:38: Wir kennen uns schon seit einigen Jahren.
00:08:40: wir haben uns kennengelernt dem Rettungsdienst.
00:08:43: ursprünglich mal sind aktuell beide mit einem ganz, ganz tollen Team im Kriseninterventionsteam einer Klinik tätig.
00:08:51: Das heißt da betreuen wir Menschen im Gesundheitswesen, Pflege, Ärzte aber natürlich auch alle andere Beschäftigten dort in schwierigen Situationen.
00:09:02: Da betreue man nicht nur Mitarbeitende sondern auch Angehörige Zugehörige von Patientinnen und Patienten.
00:09:08: Ja genau ich habe mir noch mal überlegt Martin wie lange ihr uns schon kennen und es ist glaube das sind zwanzig Jahre fast genau Vielleicht sogar ein bisschen mehr.
00:09:16: Vielleicht sogar mehr.
00:09:18: Dort warst du Azubi, glaube ich, zum Rettungsassistent und ich war Ehrenamtler im Rettungssdienst.
00:09:26: Im wunderschönen Allgäu in Wangen darf man an der Stelle durchaus verraten es war wunderschön dort eine ganz tolle Zeit.
00:09:34: vielen Dank an die Kollegen dort im Rrettungsdienst Wangen.
00:09:38: da haben wir uns kennengelernt.
00:09:39: genau.
00:09:40: Wir kommen ja nachher noch zu Situationen, Stationen die uns geprägt haben vielleicht und ich glaube das war schon so eine Zeit wo man sagen kann.
00:09:48: Die ersten Einsätze wie geht man mit Notfällen um?
00:09:52: Wie verarbeitet man das?
00:09:54: Das war sicher sehr prägend auch natürlich parallel im Rettungsdienst die Technik die sich unglaublich weiterentwickelt hat.
00:09:59: also wenn ich noch zurück denke an den ersten Rettungswagen und wie es heute ausschaut da ist er wirklich schon einiges
00:10:06: passiert.".
00:10:08: Es klingt jetzt so als wärst du unheimlich alt.
00:10:12: Na ja, im Kopf fühle ich mich wie achtzehnmalte.
00:10:15: Ja wunderschön!
00:10:16: Das ist total klasse.
00:10:18: Du hast recht absolut und das war also gerade die Rettungsdienstzeit war für mich eine unglaublich prägende Zeit auch so wie du schon gesagt hast es waren.
00:10:27: man war zum ersten mal mit Notfällen mit Einsätzen konfrontiert die man vielleicht nur aus der Theorie kannte und hat die gemeinsam als Team bewältigt und bearbeitet.
00:10:35: Man hat in den allermeisten Fällen auch gemerkt, es funktioniert alles sehr gut was man gelernt hat.
00:10:41: In manchen Fällen vielleicht nicht und hatte aber Unterstützung aus dem Team.
00:10:45: Das war glaube ich schon eine ganz wichtige Zeit.
00:10:48: Ja du hast dich kurz vorgestellt Martin dann mache ich das mal auch noch.
00:10:52: Sehr
00:10:53: gerne!
00:10:55: Wir haben einen ähnlichen Weg so ein bisschen kann man sagen.
00:10:59: Viele Schnittpunkte zumindest.
00:11:01: Ich bin auch Pflegefachperson und habe viele Jahre im Intensivbereich gearbeitet, Intensifpflege.
00:11:06: Das ist so und war mein Steckenpferd, ist und war beides denke ich gleichzeitig Und ja parallel im Rettungsdienst gearbeitet noch ehrenamtlich und hab dann gedacht ich habe Lust noch auf ein Studium und habe dann pflegepädagogik studiert weil ich schon immer eigentlich gerne ausbilde.
00:11:27: Ich habe schon früh so erste Hilfekurse gemacht, Martin.
00:11:30: Genau mit achtzehn und das fand ich immer toll.
00:11:33: Es hat mich fasziniert interessiert kommen aus einer Lehrer-Familie.
00:11:36: Das muss sich vielleicht auch noch dazu sagen.
00:11:38: Vielleicht ist es ein bisschen Prägung?
00:11:41: Hab dann Pflegepädagogik und nachher noch Management studiert im Gesundheitswesen und war lange Jahre auf den Intensivstationen tätig eines kommunalen Klinikverbunds.
00:11:51: Ich glaube fünfzehn Jahre insgesamt und bin jetzt aber schon seit elf Jahren in der Lehre tätig an einer Berufsfachschule.
00:12:03: Klegepädagogik und Management, was für eine Kombination?
00:12:07: Ich finde das passt ganz gut.
00:12:09: ich habe noch viele Jahre so nebenberuflich noch gearbeitet im Bereich Unternehmensberatung für ganz unterschiedliche Teams aber auch schon lange Zeit und das führt ja uns zusammen.
00:12:22: Wir sind ja schon mit dem Thema psychosoziale Unterstützung für Einzelpersonen und Teams unterwegs, schon lange Zeit.
00:12:28: Und deshalb natürlich auch dieser Podcast.
00:12:33: Ja vielleicht hat man dich das schon mal gefragt aber wenn du jetzt so an deine beruflichen Situationen denkst dann die Arbeit die du tuschest was glaubst du denn?
00:12:42: Was macht Sinn an dem was du tust?
00:12:45: Vielleicht muss man noch ergänzen oder du hier auch oder wir machen seit vielen Jahren Krisenintervention es kann man schon auch sagen Prä-Klinik mache ich das schon klar.
00:12:54: Ob Zeit, Ewigkeiten.
00:12:56: seit Jahrzehnte und Sechs habe ich eine Krisenintervention ausbildung gemacht und dann mache ich es im Rettungsdienst Und seit zum Glück seit ein paar Jahren auch Innerklinisch wo wir beide unterwegs sind mit einem klinischen Krisen Interventions Team oder Kehrteam wie man auch zu so einem Team sagt.
00:13:14: und ja also wenn mein Menschen in der Akutsituation begleitet und danach raus geht's mit der Erkenntnis, dass es gut war oder entlastend.
00:13:25: Ich glaube das ist viel wert.
00:13:29: Total absolut!
00:13:31: Ja und ich glaub wir verraten jetzt an der Stelle auch nicht zu viel über uns.
00:13:35: Wir haben ja noch ein paar Folgen vor uns also so geplant zumindest und wir wollen ja auch regelmäßig hier an der stelle was Neues veröffentlichen und vielleicht kommt da ja auch des eine oder andere Private persönliche Detail noch ans Tageslicht, was uns so ein Stück weit ausmacht, geprägt hat und was uns vor allem auch begleitet hat.
00:13:54: Freu mich da auch sehr darüber dann ein Stück weiter einfach auch mit dir darüber zu sprechen!
00:14:00: Ich würde aber vorschlagen und schauen wir uns einfach mal an, was denn unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer hier an der Stelle bei unserem Podcast erwartet?
00:14:09: Was, was scheint denn da jetzt regelmäßig zu
00:14:12: kommen?!
00:14:14: Der Podcast heißt der ganz offizielle Care For You-Punkt Team, der Podcast für psychische soziale Unterstützung.
00:14:21: Und es geht hauptsächlich drum oder haben wir uns als Ziel vorgenommen dass wir Menschen im Gesundheitswesen unterstützen wollen mit Geschichten die vielleicht andere schon erlebt haben und wie man mit so Erlebnissen gut umgeht und da wieder mental stark rauskommt immer mit dem Ziel das man gut weiterarbeiten kann und wieder handlungsfähig ist?
00:14:41: Also ganz konkret Themen, die uns im Erltag belasten und beschäftigen.
00:14:47: Aber auch darüber wie man damit umgehen kann und was es da Lösungen gibt dann Möglichkeiten gibt aber auch
00:14:53: voll.
00:14:53: Und da gibt's also unterschiedliche Themenbeispiele wie zum Beispiel Stress und Überforderung, emotionale Belastung oder auch Umgang mit schwierigen Situationen, Selbstfürsorge, aber auch das Thema Resilienz.
00:15:08: Das ist ein mega hippes Thema.
00:15:11: Und wie kommuniziert man in stressigen Situationen und wie geht man mit Emotionen um in Kommunikationssituationen?
00:15:19: Ja, und das ist immer Krise.
00:15:21: Genau du sagst es ja auch Krisen.
00:15:23: Also gefühlts Leben wäre ja in einer Welt die geprägt ist von Krisen und von der einen zur nächsten Krise hüpft ein Stück weit.
00:15:31: also Kriesen so kleine Krisen im direkten Umfeld aber natürlich auch die größeren Krisen die vielleicht einmal ein ganzes Team betreffen oder
00:15:40: Ja voll.
00:15:41: Krise, Krise.
00:15:42: hat er so Katastrophe ersetzt oder?
00:15:44: Total!
00:15:45: Man fährt ja nicht mehr ins Katastrophengebiet sondern ins Krisengebieten und das ist schon.
00:15:50: also wir sind ja medial umgeben von dem Thema wenn man den Fernseher reinschaltet es ist schon so und dass macht ihr auch was du bist der Psychologe Martin das macht ja schon etwas auch mit uns glaubt wenn man so beeinflusst wird medial
00:16:06: Ja total.
00:16:07: Also Ich meine, auf der einen Seite hat man die Möglichkeit sie an schlechten Nachrichten zu orientieren und einfach hinzuschauen was es denn für Krisen gibt.
00:16:15: Und ganz viele merken aber mittlerweile dass das natürlich vorm Schlafengehen vielleicht gar nicht so zielführend ist.
00:16:22: Man schaut sich auch mal die ein oder anderen gut News an und auch die gibt's und das vergisst man ganz schnell wenn Geflutet wird, sage ich mal mit Krisenthemen im Alltag.
00:16:34: Vergiss man natürlich auch das es auch gute Nachrichten gibt die sind trotzdem immer noch da und Man darf sich ruhig auch diese Mal anschauen und sich da ein Stück weit auch was Gutes tun.
00:16:44: Voll Teamarbeit steht auch noch auf unserem Zettel oder so bisschen Fehler Kultur schauen uns auch noch an Auch einen Riesenthema für Teams in Stresssituationen Und ja so einfach auch mentale körperliche Erschöpfung nach einem heftigen Dienst oder nach einer heftigen Notfallversorgung.
00:17:04: Das heißt, wir kümmern uns in unserem Podcast Martin um die Themen psychosoziale Unterstützung, klinische Krisenintervention aber natürlich auch die Stitztelle zur Präklinik.
00:17:17: Unbedingt, genau die Schnittstelle zur Präglienik ist da.
00:17:20: Die sehen wir im Alltag in der Patientenversorgung, die eben präglinisch oftmals beginnt in den Notaufnahme dann in die Klinik transportiert wird quasi der Patient auf der einen Seite aber natürlich auch die Situation, die dazu führt und mit dem Mensch, der dort als Patient versorgt wird kommen natürlich auch entsprechende Angehörige, Zugehörige oder schicksale, mit in die Klinik transportiert worden.
00:17:48: Und diese Schicksale treffen auch dort auf Menschen, die dort arbeiten und die jetzt natürlich ein Stück weit damit konfrontiert werden und sich überlegen wie sie denn da damit umgehen.
00:17:59: Ich glaube, da können wir ein stückweit vorwegnehmen!
00:18:02: In unserer nächsten Folge kümmern wir uns genau um dieses Thema und zwar nach einem schwerwiegenden Ereignis was jetzt hilft.
00:18:10: schauen wir uns eben Ja, genau diesen Schwerpunkt an.
00:18:13: Also so ein grundsätzliches schwerwiegendes Ereignis das eben im Gesundheitswesen auf Menschen trifft die dort arbeiten und sich die Frage stellen was kann jetzt helfen?
00:18:23: Was tut mir jetzt gut und ist es noch normal wie es mir gerade geht?
00:18:28: oder wo kann ich Hilfe herbekommen wenn ich Hilfe brauche?
00:18:32: Ja voll gut.
00:18:33: und das Thema klinische Krisenintervention, wenn wir da noch mal bleiben.
00:18:35: Das ist ja im Moment wirklich sowas ganz was Neues oder so eine neue Szene die sich entwickeln ein neues Arbeitsfeld.
00:18:43: Das gibt es noch nicht so lange also die ersten Teams Die Da startet es also vor ca.
00:18:50: fünfzehn Jahren.
00:18:51: So das ist doch nicht so ein altes Ding Und da geht's gerade richtig ab und das ist richtig toll.
00:18:57: und ich glaube unsere Zielgruppe Das ist schon vielleicht, das sind ihr Kolleginnen und Kollegen die uns zuhört aus dem vielleicht außenbereich der klinischen Krisenintervention der psychosozialen Unterstützung aber auch der ganzen präklinischen psychosocialen Notfallversorgungsteams.
00:19:16: Aber unser Podcast richtet sich natürlich auch an alle Pflegepersonen alleine Menschen, die im Gesundheitswesen Mediziner Rettungsdienstler, die uns gerne zuhören wollen und zum Thema psychosoziale Unterstützung noch was neues mitnehmen.
00:19:31: Ja und ich glaube also aktuell fühlt sich es noch ein etwas verklemmt an, glaub' ich, was wir hier besprechen.
00:19:39: aber ich glaube wir haben schon auch die Motivation dazu das ganze Stückwerk trotz der schwere Humor vollzugestalten.
00:19:45: Also einfach zu schauen wo können wir auch an der einen oder anderen Stelle auch mal lachen?
00:19:49: Und ja... Einfach ein Stück Wert Freude ins Leben bringen!
00:19:55: Also wird kein Trauer Podcast Das wird es auf gar keinen
00:19:58: Fall.
00:19:59: Es wird natürlich auch mit externen Gästen auch, das ist unser Ziel.
00:20:04: also wir unterhalten uns nicht immer zu zweit sondern unser Ziel ist auch dass wir Personen einladen die im Bereich tätig sind und die vielleicht auch ja über ihre Arbeitsfelder gerne sich mit uns unterhalten wollen und vielleicht auch mal im Bereich sichtbar wird der unsichtbar ist.
00:20:23: Also Gott gesagt, wir wollen keine Theorie für die Schublade sondern für die Kirteltasche.
00:20:30: So sieht es aus und wir hätten so ein paar Themen natürlich, die uns noch zusätzlich interessieren.
00:20:36: vielleicht das wäre zum Beispiel wie geht man denn mit Kindern und Jugendlichen um in akuten Stresssituationen?
00:20:43: oder Wie begleitet man auch einen Kollegen wo man spürt so ein Tag oder zwei Tage nach dem Ereignis?
00:20:50: ihm gilt es nicht gut oder das hat sich was im Team auch verändert.
00:20:53: Oder wie spricht man mit An- und Zugehörigen in richtig stressigem Situation?
00:20:58: Wie überbringt man schlechte Nachrichten doch gut und sicher für sich, dass man gut aus der Situation wieder rauskommt?
00:21:06: Das sind alle so Themen die wir uns beschäftigen.
00:21:09: oder wir werden vielleicht auch mal jemand einladen, der vielleicht schon eine große Katastrophe, eine große Krise bearbeitet hat im Setting psychosoziale Unterstützung, also ein paar.
00:21:19: Ein paar Menschen denken wir schon oder Martin?
00:21:22: Ja total klar.
00:21:24: Es gibt viele Beispiele aus dem Alltag die man da kennt und die da auch wertvolle Erfahrungen gesammelt haben, die Menschen die dort tätig waren, wertvoller Erfahrung gesammlt haben.
00:21:35: und ich glaube da können wir nur davon profitieren wenn wir den Menschen zuhören und ja vielleicht auch in diesem Format hier einfach das Wort geben Die Möglichkeit schaffen, Dinge auszusprechen, Dinge anzusprechen und Lösungen zu bieten.
00:21:50: Quasi immer mit dem Ziel oder dass man wieder gesteigt in den Alltag kommt.
00:21:53: das ist unser Ziel.
00:21:55: Und ich glaube war schon hilft.
00:21:56: es erleben wir ja auch sehr häufig Martin unseren in unseren Nachsäugesprächen mit Einzelpersonen oder Teams Dass es schon ganz gut ist, auch zu erfahren wie geht's denn den anderen und wie gehts mir dann damit?
00:22:10: Und wie bring ich das zusammen?
00:22:12: oder also wie kann ich das abgleichen dass uns beiden mir und dem Team vielleicht gleichgeht und es schafft eine gewisse Sicherheit und eine Identifikation mit dem Job.
00:22:22: Ja absolut!
00:22:24: Ich glaube das Team ist so die wertvollste Ressource die man hat im Arbeitsalltag auch wirklich zu wissen, da gibt es noch Menschen um mich herum die denen es eben zum Beispiel gleich geht oder ähnlich geht und es gibt aber auch Menschen den es vielleicht jetzt an der Stelle gerade ein bisschen besser geht als mir und die es schaffen wir zuzuhören.
00:22:41: Eigentlich das eine oder andere niederschwellige Gespräch im Pausenraum bei der Versorgung von einem Patient einfach auch ja das ein oder andere Gespräch möglich machen und somit natürlich ne Entlastung hervorrufen.
00:22:54: Frage zwischendurch Martin, kannst du dich an eine Situation erinnern?
00:22:57: So einer der ersten Situationen wo Du gesagt hast boah das hatte ich so richtig aus den aus den Socken gehauen.
00:23:05: Ja natürlich durchaus.
00:23:07: also da gibt es einige Beispiele die vor allem eben zum einen aus der Rettungsdienstlichenversorgung stammen.
00:23:14: Da erlebt man das ja doch recht häufig eben, weil man relativ ungefiltert auf Situationen trifft.
00:23:20: Meistens mit vielleicht einer kurzen Anfahrt, eine ungenauen Alarmierung und dann natürlich auch auf eine Situation trifft in der Menschen schwerstverletzt sind, vielleicht aber auch schon verstorben sind und auf Angehörige trifft die natürlich sehr leiden unter der Situation und versuchen an dieser Stelle umzugehen hatte da in der Tat auch schon mal einen Suizid eines Patienten, wo es für die Angehörigen an der Stelle sehr schwer war das zu verarbeiten und unser Schwerpunkt in der Rettungsdienstlichenversorgung war nicht die Patientinversorgungen.
00:23:55: Der Patient, der war verstorben sondern eben die Arbeit mit Angehörpern und aus einem ursprünglich Naja, einer ursprünglichen Einsatz bei dem man jetzt damit rechnet dass das vielleicht zu einer dynamischen Versorgung kommt.
00:24:09: Zu einer komplexen Versorgen kommt wird auf einmal eine relativ ruhige Situation und man findet sich wieder eben im Esszimmer bei Menschen die sehr sehr traurig sind und die jetzt trauern und natürlich auch noch versuchen damit umzugehen mit dem was sie jetzt gerade erlebt haben.
00:24:29: Da gibt es einige Situationen auch in der Klinik, wo's eben wirklich darauf ankommt auf der einen Seite umzuschalten von einer dynamischen Versorgung hin zu einem ruhigen Gespräch.
00:24:39: Und aber auch auf der anderen Seite, wo man sich überlegt wie nämlich das mit Heim.
00:24:43: was beschäftigt mich da auch noch die nächsten Tage?
00:24:47: Wie geht es dir da Georg?
00:24:49: Ja ich denke natürlich gerade wenn du sprichst auch zurück an meine Anfangszeit auf der Intensivstation und da war ich ziemlich jung.
00:24:56: Ich war glaube einundzwanzig wo ich gestartet habe oder zwanzig, muss gerade noch mal rechnen.
00:25:02: Und was mir schon im Kopf blieb sind so die ersten Politraumaversorgungen.
00:25:06: das ist mir so im Kopf geblieben.
00:25:08: ich habe gestartet auf so einer operativen Neurochirurgischen Intensivpflegestation und da ging es schon zum Teil ab oder?
00:25:17: Das war schon zum teil heftig.
00:25:18: junge Patienten die vielleicht auch dann ähnlich alt waren wie ich.
00:25:25: Also was relativ gut lief nach kurzer Zeit war so das pflegirische, fachpflegirsche.
00:25:29: Wie versorgt man Geräte technisch und so weiter?
00:25:32: Das hat denn schon geklappt.
00:25:33: aber die Reaktion der Angehörigen ist das war zum Teil dann schon ziemlich heftig oder also gerade wenn auch schwere Verletzungen am Kopf stattgefunden haben mit einer parallelen Lebensgefahrsituation für Angehöre.
00:25:47: Das macht natürlich etwas auch mit einem wenn man neu startet und sich in diesem Arbeitsfeld wiederfindet, wo man immer hin wollte.
00:25:55: Also mein Ziel war immer die Intensivstationen.
00:25:58: das war mein mein Ziel.
00:26:00: und aber da ist man denn irgendwie oder als junger Mensch?
00:26:03: Man startet dann isst man da und ja so ist es dann.
00:26:06: also das ist mein Job ab heute.
00:26:08: Und take it or leave it.
00:26:10: So das sind quasi die zwei Bereiche.
00:26:12: und für Take It braucht natürlich mehr Skills als ich kriege das technisch gut hin sondern muss auch mit der Situation gut umgehen, abkoppeln geht nicht mehr.
00:26:21: Ich glaube da hat sich auch viel gewandelt im lauf der zeit.
00:26:25: Ja sicher auch noch mal ein thema wert.
00:26:27: ja man sieht auch nochmal drüber.
00:26:28: also wie wie hat sich das thema umgehen mit psychosozialen belastungsfaktoren?
00:26:34: Wie hat sich es verändert in den jahren.
00:26:36: ich glaube wir sind da auf einem guten weg so auch die generations die jetzt nachkommen.
00:26:41: ich bin schon aus so geprägt kann ich schon sagen ja durch Augen zu und durch, schon auch so ein bisschen.
00:26:49: Und ich glaube wir zwei machen ja Team Einzelpersonen Nachsorge.
00:26:52: Ich glaube wir wissen das der Bedarf groß ist und dass Menschen sich auch an uns wendende spüren werden.
00:27:01: Aber es könnte immer noch mehr sein.
00:27:02: Ich glaub schon, dass man für sie selber einfordern muss, dass es einem gut geht und dass man Sachen reflektiert was man nicht trennen kann.
00:27:09: Das wissen wir auch fachlich und emotional.
00:27:12: Das fällt sehr schwer.
00:27:13: Wir können natürlich in unseren Nachsorgen die emotionale Nachsorge in den Fokus stellen.
00:27:19: Aber die Fachlichkeit bleibt natürlich nicht aus, weil wir können uns dann natürlich nicht abtrennen von dieser Situation.
00:27:25: aber der Fokus bei uns liegt ja schon immer in einer emotionalen Nachsorgung.
00:27:30: wie geht es einem im Moment?
00:27:32: Ja du sagtest gerade wir sind schon auch geprägt von dem Augen zu und durch, von der Augen zu glaube ich so durch unsere Ausbildungen auch in dieser Zeit groß geworden sind, wo diese Mentalität noch überwiegend herrschte.
00:27:51: Aber ich glaube wir haben beide auch sehr früh verstanden dass dieses Augen zu und durch eben nicht zielführend langfristig zielführend ist sondern eben ja also dieses darüber reden ein Stück weit ziel führender sein können.
00:28:07: und die frage wer kümmert sich eigentlich um mich?
00:28:08: oder so könnte unser podcast ja auch also ist ja auch ein thema von uns.
00:28:12: oder wer kümmern sich um mich?
00:28:13: am schluss als als mitarbeiter als personen und ich glaube schon dass das diese ersten jahre das war einfach so und es ist ja gut oder so ein bisschen ins kalte wasser und durch die situation aber so mal noch mal hin zu hocken reflektiert mit dir das irgendein jemand was da gerade lief also raus aus so einer Polydrama versorgen und den einfach nochmal fünf Minuten da sitzen beim Kaffee, wie wir jetzt auch.
00:28:39: Und einfach noch mal darüber reden, wie geht's dir denn im Moment mit der Situation?
00:28:43: Nicht immer nur fachlich-fachlich-fachlich sondern was macht es denn mit ihr als Mensch?
00:28:50: Da kann ich mich muss ich ehrlich sagen Martin an wenig Situation erinnern in meinem Start
00:28:56: Aber ich glaube, es wird besser.
00:28:57: Wenn ich da jetzt auf die Praxis schaue sowohl in der Klinik als auch außerhalb der klinik verändert sich da was.
00:29:04: Die letzten jahre hat sich viel verändert und teams schauen aufeinander passen aufeinander auf Und die fachlichkeit steht natürlich immer noch im fokus des schon.
00:29:15: aber Das psychosoziale gerät immer mehr in die mitte.
00:29:21: ja voll voll auf jeden fall und Wir versuchen ja zumindest mit unserem Podcast einen kleinen Beitrag, gerade für die Situation zu leisten wo Menschen vielleicht Unterstützung brauchen.
00:29:32: oder wenn wir dann wirklich thematisch auch mal Folgen machen sich vielleicht in der ein oder anderen Situation wiederfinden.
00:29:39: Wo sie spüren Anderen geht es ähnlich gleich?
00:29:42: Oder wie sind Sie rausgekommen aus der Situation?
00:29:48: Ich freue mich drauf Und ich glaube, wir probieren natürlich auch noch aus an der Stelle.
00:29:53: Wir schauen was wird sich thematisch auch gut eignen letztendlich hier abzubilden in diesem Podcast.
00:30:00: aber ich möchte da an dieser Stelle ein kleines Element mit aufnehmen.
00:30:04: vielleicht schaffen das ja auch immer wieder mal aufzugreifen.
00:30:08: so ist ein kleites Element Mythos oder Fakt.
00:30:11: nennen wir es einfach mal
00:30:14: Ja und wir starten heute direkt mit einem kleinen Format genau dazu.
00:30:19: Und Martin, du hast schon gesagt Mythos oder Fakt.
00:30:21: Das finde ich ja eine interessante Sache!
00:30:25: Da würde ich vorschlagen... Ich bringe da mal was ins Spiel.
00:30:28: Mythos or Fakt Georg?
00:30:30: Ich muss immer stark sein.
00:30:32: Was denkst Du?
00:30:32: Mythos Or Fakt?
00:30:33: Eieiei ganz klar Mythos.
00:30:37: Auf jeden
00:30:38: Fall.
00:30:39: Stark muss man nicht immer sein.
00:30:40: es kommt ein bisschen drauf an finde ich immer, wie man denn rauskommt aus so einer Situation.
00:30:45: Also habe ich den so einen Ziel vor Augen.
00:30:47: muss ich immer stark sein oder ist es einfach so ein Ding was mich prägt als Person?
00:30:53: Wenn situativ eingesetzt wird, ich muss immer stark sind dann kann das ja durchaus mal sein oder dass man sich das so vornimmt und dass man vielleicht auch so erzogen worden ist.
00:31:03: oder was denkst du?
00:31:05: Die Frage ist natürlich auch, was bedeutet Starksein?
00:31:08: Bedeutet Starksein zu funktionieren in einer Situation.
00:31:12: Also dieser situative Starksein jetzt aber eben doch auch die Möglichkeit zu haben nach dem Funktionieren entsprechend Gefühle zu zeigen und bedeutet Stark sein.
00:31:23: ich darf keine Gefühlen haben oder darf sie nicht sagen.
00:31:25: Ich glaube nicht.
00:31:27: Ich glaub einfach dass man Starksein nicht eben definiert damit keine Gefühle zu zeigen, keine Gefülle zu haben und vielleicht auch nicht damit definiert an der Stelle darf keine Hilfe annehmen.
00:31:42: Stärke heißt an dieser Stelle ja nicht alles alleine tragen zu müssen sondern starke heißt vielleicht auch an der richtigen Stelle die richtige Hilfe in Anspruch zu nehmen.
00:31:53: Ja
00:31:54: sehe ich auch so.
00:31:55: und wenn wir nochmal zurückgehen auf unseren Punkt von vorher Ich glaube schon dass wenn wir so zurückschauen Egal in welchen Bereichen, den Sivstationen oder Aufnahmen im Rettungsdienst anstehen.
00:32:07: Ich glaube dass wir schon auch geprägt natürlich positiv geprägt wurden von Vorbilder die uns einen ganz wertvollen Schatz mitgegeben haben wie man mit Situationen umgeht wie man eine gute Haltung mitbringt als Pflegeperson oder Fachperson im Gesundheitswesen und auf gar keinen Fall muss man immer stark sein.
00:32:29: Und ich glaube, man kann trotzdem eine gute Pflegefachperson ein guter Medizin und guter Arzt oder eben einen guten Notfallsanitäter sein.
00:32:38: Und seine Patientinnen und Patienten qualitativ hochwertig und optimal versorgen.
00:32:45: Und dabei trotzdem nicht immer stark sein.
00:32:49: Voll!
00:32:51: Ja wir sind schon auf der Ziele geraten, oder Martin von unserer ersten Folge?
00:32:55: Ja, total.
00:32:57: Georg das heißt ja an der Stelle was haben wir denn so geplant zeitlich?
00:33:00: Wir wollen so eine halbe Stunde ungefähr abbilden oder für die Zukunft unsere Folgen?
00:33:06: Naja ich sitze ja viele im Auto bekanntermaßen und ich höre ja viele Podcasts aber ich denke mir immer so nach einer halben Stunde ist es irgendwie auch fertig oder?
00:33:15: Passt so.
00:33:16: Ja ja total.
00:33:18: Fortzig Minuten vielleicht noch aber dann wird's irgendwie.
00:33:21: Ja, ich weiß nicht.
00:33:22: Kommt aufs Thema drauf an!
00:33:23: Man hört vielleicht auch mal gern.
00:33:24: Für die erste Folge ist glaube für nur dreißig bis vierzig Minuten ganz gut.
00:33:28: Völlig in Ordnung absolut genau.
00:33:31: Ja schön dann würde ich sagen Georg das war jetzt total nett.
00:33:35: lass uns das wieder einmal machen.
00:33:38: Ja volles war jetzt unsere erste Folge quasi schon von carefullu.team.
00:33:41: Ich hoffe wir haben euch so ein bisschen angeteasert mit den Themen auf die wir uns zukünftig fokussieren wollen und wir freuen uns wirklich dass du mit dabei warst?
00:33:51: Ja total und wir sind sehr, sehr offen für eure Themen.
00:33:54: Also für Fragen die euch beschäftigen, für Situationen gerne auch Beispiel-Situationen in denen ihr euch wiedergefunden habt und schreibt uns dies doch einfach.
00:34:04: also schreibt ein paar E-Mail an podcastatcareforyou.team gerne Fragen, Themen, Situationen und bringt euch sehr, sehr gerne mit ein.
00:34:14: Und wenn euch der Podcast gefällt ja dann abonniert den natürlich total gerne, sprecht darüber.
00:34:19: Wir freuen uns über jeden zusätzlichen Hörer und jede zusätzliche Hörerin.
00:34:26: Voll gut!
00:34:27: Das heißt wir haben euch ein bisschen angefixt für weitere Themen.
00:34:29: das wäre unser Wunsch und hört gerne wieder rein.
00:34:34: Wir lassen von uns hören im wahrsten Sinne des Wortes.
00:34:39: Ja, passt gut auf euch auf.
00:34:41: Ihr seid nämlich wichtig!
00:34:42: Macht's gut bis dann.
00:34:44: Tschüss
00:34:45: und frohes Osterfest.
00:34:48: Das war CareForYou.Team Produziert von Georg-Johannes Rot und Martin Schneerzauer.
00:34:56: Wenn dir die Folge gefallen hat, dann abonnier den Podcast und teile ihn.
00:35:01: wenn du Fragen hast oder Themen über die wir sprechen sollten Dann schreib uns per Mail an Podcast at careforyou.team
00:35:11: oder ganz einfach über die Kommentare und denkt dran, du musst nicht immer stark sein aber du darfst lernen gut für dich zu sorgen!
00:35:21: Wir hören uns in der nächsten Folge.
Neuer Kommentar