Folge 2: Nach einem schwierigen Ereignis: Was jetzt hilft

Shownotes

Folge 2 – Wenn’s schwierig wird: Umgang mit Belastungen im Gesundheitswesen

Belastende Situationen gehören für viele Menschen im Gesundheitswesen zum Alltag. In dieser Folge sprechen wir darüber, was uns im Berufsalltag emotional fordern kann, warum Belastung nichts mit persönlichem Versagen zu tun hat und welche Strategien helfen können, mit schwierigen Situationen besser umzugehen.

Wir teilen praktische Impulse für den Alltag, sprechen über Selbstfürsorge, Teamunterstützung, hilfreiche Gespräche und darüber, wann es sinnvoll ist, sich aktiv Hilfe zu holen.

Diese Folge richtet sich an alle, die im Gesundheitswesen arbeiten — und an alle, die sich manchmal stark fühlen müssen, obwohl gerade eigentlich vieles zu viel ist.

In dieser Folge sprechen wir unter anderem über: • typische Belastungen im Gesundheitswesen • akute und schleichende Überforderung • praktische Tools zur Selbstregulation • den Umgang mit schwierigen Situationen nach dem Ereignis • Warnzeichen von Überlastung • Unterstützung im Team und durch professionelle Hilfen • warum Hilfe annehmen ein Zeichen von Stärke ist

Mythos oder Fakt: „Wer im Gesundheitswesen arbeitet, muss belastbar sein — und sollte mit schwierigen Situationen allein klarkommen.“

Unser Anliegen: Wir möchten dazu beitragen, Belastung früh ernst zu nehmen, Orientierung zu geben und Menschen im Gesundheitswesen darin zu stärken, gut für sich selbst und füreinander zu sorgen — ohne Tabus, ohne Perfektionsdruck und ohne komplizierte Fachsprache.

Mach mit! Du hast Fragen, Themenideen oder Erfahrungen, die wir aufgreifen sollen? Dann melde dich gerne bei uns. 📧 podcast@care4you.team Oder direkt über die Kommentarfunktion

Transkript anzeigen

00:00:14: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von careforu.team, schön dass du wieder mit dabei bist und du natürlich auch Martin.

00:00:22: Ja das freut mich auch lieber Georg, schön, dass du auch dabei bist.

00:00:27: ja Georg da sind wir mittendrin in unserer zweiten Folge.

00:00:31: Das war doch ganz nett.

00:00:32: letztes mal die erste Folge

00:00:34: Ja voll!

00:00:35: Und wir haben auch glaub schon so ist man die erste Analyse viele Zuhörende die uns bei der ersten Folge schon gefolgt sind was uns sehr sehr freut.

00:00:43: Absolut, das freut uns riesig.

00:00:45: und herzlichen Dank bisher an alle die uns hören.

00:00:48: Und mit dabei sind abonniert uns gerne sprecht über uns wir sprechen ja eventuell auch über euch.

00:00:57: Und heute geht es um was spannend dass wir haben der letzte woche mal so ein bisschen letztes Mal so ein bischen den blumen strauß aufgemacht Mit den Themen die wir gern behandeln würden in unserem podcast.

00:01:07: und um was gibt's denn heut martin?

00:01:09: Ja ich würde sagen wir sprechen heute mal ganz konkret über Themen über ein Thema, vor allem im Gesundheitswesen das fast alle kennen.

00:01:18: Aber worüber man vielleicht oft auch viel zu wenig spricht nämlich über schwierige Situationen und die Belastungen im Alltag.

00:01:27: Das heißt also über Momente wahrscheinlich die Nachhängen oder diese Kraftkosten, wo man einfach so fertig ist vielleicht?

00:01:35: Oder wie man damit umgehen kann... Wie geht man mit Situationen um die richtig stressig waren Kraft gekostet haben und so nach einem Spätdienst man fertig ins Auto sitzt und denkt, oh mein Gott was war denn das heute für ein Dienst?

00:01:51: Ja.

00:01:52: Und wie gehe ich jetzt damit um?

00:01:54: also wie kann nicht gut damit umgehen vor allem aber gut im Sinne von Nicht unbedingt jetzt perfekt oder auch nicht immer gleich direkt sehr souverän Aber vielleicht ebenso dass man

00:02:08: sich

00:02:09: Der Umgang mit so einem Moment einfach ein bisschen bewusster, stabiler eben gestaltet und vielleicht auch nicht ganz allein da dabei ist.

00:02:16: Ja voll!

00:02:17: Und wenn ich jetzt mal so überlege erinnere dich bitte an den letzten Moment wo du so richtig fertig warst ja dann muss man schon so ein bisschen überlegen wenn man so im Alltagstrott drin ist und naja so Dienste auf Intensivstation zum Beispiel von früher, die gibt es ja denn schon regelmäßig aber dass man das immer auch abruft und sagt hey, das war jetzt vielleicht ein Dienst der über das normale Maß hinausgeht.

00:02:41: Da muss man erst noch mal überlegen.

00:02:42: so grundsätzlich geht's ja heute schon um das Thema was sind so die krassen Sachen?

00:02:47: Die hängen bleiben oder?

00:02:49: Ja würde ich sagen auf jeden Fall.

00:02:50: also zum einen die krassen Sachen die wirklich auch lange im Kopf bleiben, die eine lange beschäftigen, lange nach einem Dienst auch beschäftigen, die man wirklich mit nach Hause nimmt.

00:03:02: Aber vielleicht schon auch so die Summe vieler Kleinigkeiten, die sich irgendwann dann eben über einen Berufsleben anzumieren und einfach auch bestehen bleiben.

00:03:15: Ich sag immer von mir oder im Unterricht, ich denke es gibt so zehn bis fünfzehn richtig heftige Fälle Wo man abrufen kann, wo man im Team nochmal sprechen kann oder wenn man sich mal wieder bei einem Stammtisch trifft.

00:03:28: Natürlich Hashtag Schweigepflicht, Hashtack Datenschutz.

00:03:31: aber wo wir ein Thema auf den Tisch werfen und das sagt ja stimmt damals weißt du noch?

00:03:36: Das war so'n richtig heftiger Fall

00:03:38: die parat sind ja die man im Kopf hat die man abrufen kann und Aber natürlich auch das Gefühl wie es einem damals gegangen ist und vielleicht auch wie man damit umgegangen ist und es bearbeitet hat.

00:03:52: Eventuell konstruktiv, vielleicht aber auch mit Unterstützung.

00:03:56: Ja, und FNWD ist nur so ein kleines Detail noch da von dem Moment was aber den ganzen Blubenschraus wenn ich das nochmal bemühen will das Bild wieder aufmacht.

00:04:05: Aber bevor wir richtig einsteigen Signature Elements Das machen.

00:04:09: immer zu unserem kurzen Check-in am Anfang.

00:04:11: Martin ganz ehrlich wie geht's dir gerade?

00:04:15: Ja dann gehe ich ja auch für die Frage.

00:04:17: Ich würde schon sagen, mir geht es gut.

00:04:21: Trotzdem glaube ich habe ich im Moment auch einige Gedanken im Kopf.

00:04:26: Im Grunde genommen mag man eben, dass der Kopf voll ist und so kennst du das wenn man merkt.

00:04:34: Da sind noch Themen die beschäftigen einen.

00:04:36: Der Arbeitstag ist eigentlich schon vorbei und dennoch sind die Themen einfach da.

00:04:41: Das sind schon so Momente wo ich mich dann eben versuche bewusst zu machen dass die Themen da sind, aber das der Arbeitsalltag auch einfach mal vorbei sein darf und einmal kurz die Gedanken sortieren, Versuche zu sortieren eben am Abend.

00:04:56: Und nicht immer alles mitzusteppen.

00:04:58: und ja, da hilft.

00:04:59: vielleicht machen wir schon so ein Gespräch oder eine To-do Liste.

00:05:03: Aber was beschäftigt dich denn gerade am meisten?

00:05:07: Konkretes Thema oder eher diffuses Gefühl?

00:05:10: Ach diffuses Gefühl!

00:05:11: Wir haben Abend, das dürfen wir glaube hier äußern.

00:05:14: Bei unserer Aufnahme werden unseren letzten.

00:05:16: unsere letzte aufnahme hatten wir an kaffreitag.

00:05:19: genau das war die folge eins.

00:05:21: Und da hat mir uns morgens getroffen haben man doch richtig frisch im kopf und jetzt spürt man schon so abendsober zwanzig uhr.

00:05:28: jetzt wird ein bisschen wird es ein bisschen anstrengend aber.

00:05:31: Wir sind natürlich immer noch voller energie für euch.

00:05:36: Für den podcast für die zweite Folge, aber ich würde schon auch sagen dass sage ich jetzt vorweg unterwerden mich vielleicht die kollegen und Kollegen ... der Intensivstation, naja so ein bisschen... ... vielleicht die Aussage befremdlich finden.

00:05:49: Aber ich würde sagen,... ..."Ich konnte besser abschalten...".

00:05:53: "...wenn ich von der Intensive Station nach Hause gefahren bin wie jetzt als

00:05:55: Pflegepädagog.".

00:05:56: Irgendwie soll das mein Gefühl.

00:05:58: Irgendwo war mein Fertig mit dem Dienst.

00:06:00: die Übergabe an die Kollegen oder Kollege war da und den konnte ich gut ins Auto steigen.

00:06:04: So natürlich zehn bis fünfzehn Momente im Live, oder?

00:06:08: Ja!

00:06:08: Die man vielleicht mitschleppt aus einer Karriere Auf einer Intensivstation, alles sie.

00:06:13: Notfallpläckig-Rettungsdienst war auch immer unser Kosmos wo wir uns bewegen.

00:06:17: aber so grundsätzlich war das irgendwie besser einsteigen und nach Hause.

00:06:21: Da möchte ich dir zustimmen absolut.

00:06:23: da gab es natürlich Situationen die man gedanklich mitgenommen hat.

00:06:26: aber man konnte das abschließen der Schicht irgendwie dieses Ritual.

00:06:31: Ich übergebe das jetzt an die Nachfolgen den Kollegen Das war irgendwie eindeutiger das war irgendwie klarer.

00:06:36: Ich erinnere mich da ganz gut immer an den Rettungs dienst.

00:06:38: auch da war's immer so Das Übergeben von Meldeempfänger, Handy und Fahrzeugschlüssel.

00:06:45: Wenn man die drei Dinge übergeben hat und sich verabschiedet hat, dann war man fertig mit der Schicht.

00:06:51: Und das war schon ein rituales Geholfen hat abzuschließen.

00:06:56: Geholffen hat auch Dinge da zu lassen, Dinge nicht mit nach Hause zu nehmen.

00:07:01: Was viele Kollegen ja auch beschreiben vor allem in der Psysozialnotfallversorgung jetzt egal ob mal innerklinisch oder auch präklinische ist so das Ausziehen von Einsatzkleidung.

00:07:11: Das beschreiben auch viele oder Duschen, also ebenso ritualisierte Sachen wo wir auch noch im Verlauf der Folge drauf kommen genau.

00:07:19: Ja total.

00:07:22: Ja und wir starten da wo wir gerade stehen.

00:07:25: es ist unser quasi unser zweites Signature Element Podcast.

00:07:31: Voll mit Signature elementig!

00:07:35: Man darf ja schon raus hören dass wir noch probieren.

00:07:39: Ich denke, das ist total in Ordnung.

00:07:41: Und ja da sind wir schon drin im Thema und ich würde dann mal so mit einer Hypothese starten vielleicht.

00:07:46: also darf man mir natürlich auch sehr gerne widersprechen oder widersprecht umgekehrt.

00:07:50: Ich glaube man kann schon auch im Gesundheitswesen arbeiten und dabei eben nicht direkt jetzt jeden Tag

00:07:56: auch

00:07:56: körperlich müde werden.

00:07:59: aber ich glaub es ist kaum möglich dabei auch emotional eben nicht an seine Grenzen zu

00:08:04: kommen.

00:08:06: Na ja sehr schön, wenn man lang durchhält im Job oder also ich glaube im Dachraum ist die Durchschnittliche Verbleibstauer im Pflegeberuf zum Beispiel.

00:08:15: Ich muss jetzt mal irgendwas zwischen acht bis zehn Jahren und an was es liegt das hat ganz unterschiedliche Faktoren wahrscheinlich aber... ...ich bin mir sicher dass man das auch irgendwie kann.

00:08:24: Also man muss es ja, man muss emotional auch mal an die Grenzen kommen In dem Job bleibt es ja nicht aus.

00:08:30: Es sollte nicht über das normale Maß hinausgehen, aber wir arbeiten hier eben nicht nur mit Aufgaben sondern natürlich mit Patientinnen und Patienten vielleicht auch mit Menschen mit Schmerzen oder wir mit Schmelzen selber im Rücken, Kopf oder vielleicht bringen wir unsere eigene Krisen auch mit zur Arbeit.

00:08:48: Partnerschafts-Whatever, eigene Pflegesituation zu Hause bei einem Angehörigen vielleicht auch ein Todesfall Ja, vielleicht auch Trouble mit Angehörigen beruflich oder auch privat.

00:09:00: Vielleicht auch mit Druck bei der Arbeit in privaten und einfach mit Situationen wo man nicht einfach an den Nagel hängen können oder wo man einfach nicht so an der Tür abgeben kann.

00:09:12: sondern wir sind ja das haben wir letzte Woche auch schon gesagt oder bei der letzten Folge wir Wir sind ja nicht nur Berufspersonen sondern Privatpersonen.

00:09:19: Das kann man nicht immer irgendwie trennen.

00:09:22: Ja absolut Es sind Emotionen, also ich glaube es sind auch Emotionen wichtig für die Arbeit in dem Beruf.

00:09:31: Da geht's ja auch um die Empathie und da gehts ja auch darum sich in unsere Patientinnen und Patienten hineinversetzen zu können oder nachzuspüren wie es Menschen in so einer Situation eben auch geht.

00:09:44: Und das ohne Emotion wird ganz schön schwierig.

00:09:48: Ja, ich denke das ist schon etwas was einen manchmal eine Grenze führen kann ... und eine Belastung dann eben entsprechend auch zeigen kann.

00:09:58: Voll!

00:09:59: Gab es denn für dich Martin so einen Moment, wo du mal gemerkt hast?

00:10:02: Das kann vielleicht ganz am Anfang deiner Karriere gewesen sein... oder auch vielleicht später oder jetzt erst.

00:10:08: Wo du gemerkt hasst, Belastungen ist nicht einfach nur Stress sondern vielleicht auf etwas was wirklich bleibt.

00:10:14: Vielleicht eines von den zehn bis fünfzehn Ereignissen.

00:10:18: Ja die gab's doch aus und ich erinnere mich da ziemlich gut an Eine Situation in der Anästhesie, eine Versorgung von einem früh geborenen Kind.

00:10:26: Das einfach viel zu früh auf die Welt kam und natürlich in einem schlechten Zustand war, zudem eben aufgrund der Notfall-Situation auch in einer Klinik zur Welt kamen, die eben nicht für die Versorgungen vorbereitet waren oder darauf eingerichtet war.

00:10:40: Und das war schon so eine Situation wo ich gemerkt habe man hat sehr gut funktioniert in dieser Situation selber, man hat die Versorgen souverän geleistet Und gemeistert auch im Team.

00:10:51: Man hat gut zusammengearbeitet, aber da blieb so ein Gefühl übrig über das man natürlich noch eine längere Zeit nachgedacht hat.

00:11:00: und je länger man darüber nachgedachte hat und mehr man sich da auch entsprechend mit beschäftigt hat umso mehr hat man auch gemerkt.

00:11:08: Da ist nicht nur Belastung sondern eben auch Stress der ein Stück weit übrig

00:11:12: bleibt.

00:11:14: Ja die gibt es genau.

00:11:16: Glaubst du damals einen Angebot zur Nachsorge?

00:11:21: Das ist Musikzug eben schon lange her, das ganze.

00:11:24: Da gab es keine Angebote.

00:11:25: wir haben uns im Team kurz besprochen aber eben auch nur relativ kurz.

00:11:30: Das ist natürlich so wie's immer läuft.

00:11:32: da kommt so eine Situation in dem ungünstigsten Moment.

00:11:37: Ich war noch ziemlich gut ich war mit meinem Anstasist eben im Bereitschaftsdienst und wir hatten einfach eine schreckliche Nacht Und das war eine der Versorgungen.

00:11:46: danach ging es regulär weiter dann mit dem Notfallprogramm und gefühlt hatte man keine Zeit für die Nachbesprechung.

00:11:54: Heute weiß ich, die hätten wir schon machen können und wir hätten uns auch die Zeit dazu kurz nehmen können.

00:12:00: Das wäre schon möglich gewesen.

00:12:02: Damals waren der Meinung, dass das so nicht geht und vielleicht auch in dem Moment behalten.

00:12:08: Und du bist gar nicht bewusst, dass es jetzt notwendig ist?

00:12:11: Ich denke, das kommt auch erst mal ein paar Stunden später zu.

00:12:14: die erste Nacht, in der man merkt, dass man nicht wirklich schlafen kann.

00:12:17: Die ersten paar Tage nach der Situation, in denen man merkte, ist schon noch da.

00:12:23: Ja voll!

00:12:24: Ich kann mich auch noch an einige Situationen ganz gut erinnern sogar aus der Anfangszeit.

00:12:30: Krümelisch oder?

00:12:30: Dass es immer aus der Anfangszeit ist, ganz oft.

00:12:33: Ich kann mich an eine Situation erinnern, wo so ein ganz junger Autofahrerin, die hatte erst vor kurzem den Führerschein gemacht und die kam politraumatisiert auf der Intensivstation.

00:12:44: Das weiß ich noch.

00:12:44: Und die hatte einen schwerer Schädel-Hund-Trauma.

00:12:47: Es war ne ganz junge Frau.

00:12:49: Er ist achtzehn geworden.

00:12:52: Die wurde entdeckelt, das weiß ich auch noch.

00:12:54: Für mich sehr eindrücklich war einer meiner ersten Patientenen, die so richtig neurochorologisch versorgt wurde und wo ich denn zuständig war.

00:13:02: Also meine erste Polydrama versorgen, hat in der letzten Folge schon mal darauf hingewiesen.

00:13:07: das war für mich sehr eindrücklich weil da geht's um was oder da kommen die Angehörigen dann und dann geht es los und dann muss man performen, muss man stabil sein, muss mein gut sein und da gab es auch noch nicht oder?

00:13:21: Es ist ja irgendwie zwanzig Jahre her fast und da hat sich schon viel entwickelt in der Zeit wo wir drauf kommen.

00:13:28: in der Folge, was hat sich denn getan bis zum heutigen Zeitpunkt?

00:13:34: Ja.

00:13:36: Ich glaube es ist nicht die Frage ob einen der Alltag berührt sondern vielleicht schon auch eher wie man damit umgeht wenn einem der Alltag berührt denn ich glaube das wird sich nicht vermeiden lassen Das wird so sein und der All tag im Gesundheitswesen ist einfach ein Stück weit zu dynamisch

00:13:57: auch

00:13:57: und anspruchsvoll teilweise.

00:13:59: Und er wird einen berühren, definitiv

00:14:03: voll.

00:14:05: Ich glaube genau das ist wichtig oder?

00:14:08: So viele denken bei Belastung sofort an.

00:14:11: ich halte es vielleicht nicht genug aus oder wir kennen ja auch Kollegen und Kollegen außer Teamnachsorge der einzelnen Nachsorge die den tatsächlich vielleicht auch nach krassen Situationen hadern oder zweifeln.

00:14:24: aber Was wir auch immer sagen, nicht jeder schwere Moment ist gleich so eine Krise oder aber.

00:14:29: Jeder schwere moment verdient letztendlich die Aufmerksamkeit und dass man dran bleibt und auf sich schaut wo wir auch noch drauf kommen in den nächsten Minuten?

00:14:38: Ja absolut.

00:14:42: Würde ich sagen dann machen wir das doch mal ganz konkret oder Georg?

00:14:47: Schauen wir uns doch mal einfach ganz konkret auch an was es denn für Belastungsfaktoren gibt, die einen im Alltag treffen.

00:14:58: Das sind fnw diese zehn bis fünfzehn, das hatten wir schon, aber wenn man jetzt dreißig Jahre im Job ist denn kann man sich ausrechnen wie viele da im Jahr passieren.

00:15:06: Das ist es ja gar nicht, das sind wirklich die krassen von den krassen Momenten.

00:15:12: Aber jeder drum in unser Podcast heute, dass wir Belastungen irgendwie konkret machen, dass mir zumindest meine Wiedererkennung erzeugt und ich glaube das gelingt schon, wenn man uns heute zuhört hoffentlich, dass Kolleginnen und Kollegen ... aus unserem Business denken, ah ja stimmt oder so.

00:15:26: So ist es und so fühlt sich das auch an... Und was uns wichtig ist?

00:15:30: Es ist eine wichtige Haltung bei uns in diesem Podcast dass wir Belastung auf gar keinen Fall als ein Versagen ansehen oder als... ... eine No-Performance in den Moment, sondern ist vielleicht eher so wie... ...ne Reaktion.

00:15:45: Wie so ne Anspannung grübeln?

00:15:46: Welche Reizeiterschöpfung?

00:15:48: Das heißt man muss eben immer nicht warten oder bis gar nichts mehr geht, sondern dass man eben früh hinschaut was einstärkt, was einen wieder Halt gibt.

00:15:57: und ich finde das Wort Handlungssicherheit oder Handlungsfestigkeit, das find' ich immer gut, dass man wieder reinkommt in die Handlung und wieder aktiv irgendwas machen kann.

00:16:08: Das heißt im Grunde raus aus dem Spätdienst, nachts schlafen können und am Morgen wieder zum Frühdienst.

00:16:14: Das wäre natürlich... Und da braucht es vielleicht irgendwas oder?

00:16:19: Im jetzigen Teil schauen wir uns an was im Alltag wirklich belastet.

00:16:23: Ich glaube vielleicht lässt sich das auch so ein Stück weit sortieren.

00:16:28: Wir reden ja über die Belastungen und diese zehn bis fünfzehn Themen die man da so hat aber ich glaube die lassen sich auch schon ein Stück weiter einsortieren.

00:16:36: Vielleicht gibt es auf der einen Seite so diese akuten Themen.

00:16:40: Die Themen, die wirklich mit einer Patientenversorgung im Notfall eintreten.

00:16:49: Das sind Klassiker, das sind die Notfälle, die dramatischen Notfällen und die schlimmen Notfellen eben vielleicht auch mit Menschen, die davon betroffen sind als Patienten.

00:17:02: die eine einfach mehr belasten.

00:17:03: Das sind natürlich aber auch die Notfälle eben dann in Situationen, in denen man sich vielleicht auch ein Stück weit überfordert fühlt und vielleicht auch hilflos teilweise Todesfälle natürlich kommen dazu.

00:17:17: Ethische schwierige Situationen können ich mir auch vorstellen spielen da eine Rolle.

00:17:21: also immer wenn es um Entscheidungen geht wenn sie vielleicht auch das Team schwer tut eine Entscheidung zu treffen vielleicht auch eine längere Zeit darüber redet, im Team welche Entscheidung getroffen werden sollte oder getroffen worden kann.

00:17:36: Wenn dann eben entsprechend noch Bedürfnisse der Angehörigen mit dazukommen.

00:17:42: Ich könnte mir aber auch vorstellen das sind so Themen wie eben das aggressive Verhalten von Patienten oder aber auch von Angehörpern.

00:17:47: ja wenn man merkt eben da kommt so ne Aggression einem entgegen Man versucht es richtig zu machen und versucht irgendwie Ja Dinge gut zu machen Und sensibel zu sein und spürt dann eben so ne aggressive Haltung, die einem entgegenkommt.

00:18:03: Und ich könnte mir vorstellen das hat auch schon noch was mit Fehler zu tun.

00:18:07: eben einfach wenn man merkt eine Versorgung lief nicht optimal und es kommt zu Fehlern so einer Fehlhandlung zum Beispiel als akute Belastungen.

00:18:19: Aber das ist ja schon richtig krass.

00:18:21: oder so Fehler?

00:18:22: So Fehler oder beinahe Fehler gibt's ja auch oder sogar mit Schaden für den Patienten oder das ist dann schon etwas richtig Krasses.

00:18:30: Ja könnte ein separates Thema sein für unseren Podcast.

00:18:36: Und da gibt es wahrscheinlich auch noch so schleichende Belastungen, was heißt nicht?

00:18:39: Wahrscheinlich ist das so oder wie zum Beispiel so Personal.

00:18:45: Ist ja schon so ein Running-Thema.

00:18:48: Zeitdruck, Schichtarbeit spätfrühen Nacht auf Fähne pausen.

00:18:55: Da schreibt man sich im Dienstplan den wieder gut diese Zeit die man dann vielleicht nie wieder kriegt.

00:19:01: Hohe Verantwortung natürlich.

00:19:03: Also für einen intensiv Notfallpatient, hohe Verantwortung mein Gott beatmet, intubiert.

00:19:09: Teamkonflikte vielleicht gibt's Troubleshooting im Team oder im Spätinsarbeit und man mit Kollegen zusammen, wo man denkt oh mein Gott fehlen die Anerkennung von Vorgesetzten.

00:19:20: das ist ein Riesenthema.

00:19:22: auch sieht eigentlich irgendjemand was ich hier mache.

00:19:25: wir also oft arbeiten den Menschen ja so in Kabinen Das habe ich immer so gesagt.

00:19:31: Allein auf Intensivstadt, so eine Kabine gesperrt.

00:19:35: Im Rettung sind es noch ein bisschen anders.

00:19:37: Da hat man zumindest zur Zeit auf dem Kern oder hat noch Nodals oder nochmal Notfallsanitäter mit dabei und das Gefühl immer funktionieren zu müssen.

00:19:46: Ich glaube, das sind einmal schleichende Faktoren die dieses Ganze noch potenzieren.

00:19:51: Ja absolut!

00:19:53: Ja, was würdest du sagen, Martin?

00:19:55: Sind es eher die extremen Situationen, die so richtig reinhauen oder eher diese dauerhafte Summe aus diesen Faktoren, die wir gerade besprochen haben.

00:20:04: Ich glaube schon beides.

00:20:05: Also ich würde schon sagen das ist die Kombination aus Beidem.

00:20:09: Die Summe wird vielleicht auch oft unterschätzt eben wenn man viele kleine Situationen die einzelne vielleicht gar nicht so sehr belastend wahrnimmt aber eben die summe aus vielen Einzelnen Dann schon manchmal, vielleicht auch an einem einzelnen Tag einfach da dazu führen dass es da ja zu einer Grenze kommt die man einfach merkt.

00:20:29: Die wird hier jetzt gerade überschöpft.

00:20:31: Ja voll oder so ein schwieriges Gespräch und dann vielleicht noch keine Pause, dann war's vielleicht personell eng und vielleicht noch einen Vorwurf von außen.

00:20:40: und irgendwann merkt man eben ich bin gar nicht nur erst schöpft, sondern ich bin innerlich einfach so voll mit Zeug Vielleicht kennt es jemand von unseren zuhörenden Menschen, dass man noch im Auto sitzt und später ins Heim kommt.

00:20:55: Und um die Uhr fällt einem noch ein was ich hätte bei der Übergabe sagen sollen.

00:21:01: Dann ruft man auch mal kurz auf Stationen und sagt du übrigens habe ich dir das vorher gesagt?

00:21:07: Das war vielleicht gar nicht so wichtig aber... Da merkt man einfach, wie das Hirn arbeitet und wie man dann doch wieder trainiert in der Situation.

00:21:15: Hast du mal schlecht geträumt eigentlich?

00:21:17: Also das ist auch immer so ein... ...entauernendes Thema in unseren Team-und Einzelnaßsorgen.

00:21:25: Ist es... Hattest du mal eine Phase, wo du irgendwie schlecht geträumt hast, so?

00:21:32: Nee!

00:21:33: Ich hab nie geträummt von Situationen.

00:21:36: Ich hatte natürlich Phasen, die ich schlecht geschlafen habe.

00:21:39: Das waren aber eher so Ja, Probleme mit dem Einschlafen oder eben auch mit dem Durchschlafen.

00:21:46: Aber von Situationen und Versorgungen und Fazienten habe ich nie geträumt bisher?

00:21:53: Nee,

00:21:53: ich auch nicht!

00:21:54: Ich

00:21:55: hab gerade überlegt ob ich schon mal so von Notfallversorgen gibt.

00:21:59: Habe ich nie!

00:22:01: Auch mal schlecht geschlafen, verspannt oder Kopfschmerzen... Aber so richtig geträumt oder nachts schweißgebadet aufgewacht und ich war noch mal drin.

00:22:10: Das hatte ich nie, wir wissen aber Martin, das haben viele Kolleginnen und Kollegen, die jedes März mit in die Nacht nehmen.

00:22:17: Ja

00:22:17: genau.

00:22:19: Berichten wirklich viele absolut.

00:22:22: Stelle ich mir auch sehr unangenehm vor?

00:22:24: Ja voll!

00:22:25: Und es ist ja bei mir ein ganz klassisches Warnzeichen.

00:22:29: Also wenn ich das im Traum noch verarbeite, das kannst du wahrscheinlich als Psychologin viel besser sagen.

00:22:35: Aber ich könnte mir vorstellen es ist auf Dauer anstrengend und nicht gut.

00:22:42: Ja eben auch welver den guten Schlaf, den guten und gesunden Schlaf brauchen.

00:22:46: Die Verarbeitung hast du schon gesagt die findet eben schlafstadthauptsächlich auch.

00:22:50: Das wissen wir auch vom Lernen.

00:22:51: ja wir lernen sehr viel eben wenn wir schlafen.

00:22:54: da wird Wissen eben zu langfristigem Wissen abgespeichert und deswegen brauchen wir den guten und gesunden Schlaf.

00:23:01: langfristig führt es eben zu Problemen, auch wirklich körperlichen Beschwerden die ja eben noch mal eine ganz andere Dimension darstellen.

00:23:14: Ich glaube da sind wir dann auch schon an dem Punkt wo wir sagen was was braucht man denn überhaupt?

00:23:18: also ich glaube wir brauchen Werkzeuge.

00:23:21: jetzt sind wir natürlich kein Handwerksberuf und man sieht da manchmal schon so ein Stück weit wie Handwerker vorkommt.

00:23:27: aber Ja, es reicht halt eben nicht quasi aus zu sagen reist sich zusammen oder das wird schon wieder sondern man braucht in manchen Situationen durchaus auch konkrete Werkzeuge.

00:23:38: Und ja auch Tools die man mit sich rumträgt, die man dann vielleicht auch so einer Belastungssituation direkt anwenden kann aber auch einfach danach.

00:23:48: und da haben wir ein bisschen was mitgebracht.

00:23:50: Voll!

00:23:52: Bist du der Sporttyp eigentlich Martin?

00:23:54: Nee

00:23:55: sollte ich sein bin ich noch nicht.

00:23:58: Ich bin es, kleine Schatz und das hilft aber auch.

00:24:02: Also draußen einfach mal rumrennen oder sich viel draußen bewegen.

00:24:07: Das bringen wir heute nicht mit für die Folge.

00:24:09: Das muss ich mir vielleicht aussagen?

00:24:10: Ich bin da so ein bisschen immer... Wir haben uns da nicht drüber unterhalten, Martin und ich.

00:24:13: Aber ich bin immer der Meinung nach Sorry diese Basic Maßnahmen.

00:24:18: Das braucht niemand mehr erklären.

00:24:19: Aber Ebene gibt's so Tools die mir einem unterstützen diesen konkreten Nutzen liefern, die praktisch anwendbar und niedrigschwellig sind.

00:24:29: Ich sag nur Hashtag Carpe Diem was ich überhaupt nicht bin!

00:24:34: Ich bin so gar nicht dieser Spruchtyp.

00:24:36: also wenn... Dieser Notizzettel Typ, aber es gibt Personen die brauchen das und die brauchen so Post-its.

00:24:43: Und ich schaue da drauf... Ich hatte einen Zeitgang, das habe ich mal getestet weil ich's aus dem Seminar mitgenommen hab mir so ein Post-it ins Auto gehängt wo Klapp drauf stand Reflexion oder so und der ist in Abgefallen von der Sonne.

00:24:57: Das weiß ich noch und den war er weg.

00:24:59: Naja, das heißt Wir sprechen jetzt oder lass uns mal darüber sprechen, was kann uns im Alltag helfen wenn

00:25:07: Belastung

00:25:07: tatsächlich spürbar wird?

00:25:09: Ja und ich glaube das müssen Kleinigkeiten sein.

00:25:11: Also das muss etwas Kleineres sein, das muss was Handhabares sein, dass muss was sein was einem ad hoc einfällt.

00:25:17: Das glaube ich darf nicht dieser eine Posted-Sein der einem da dann vom Lenkrad fällt oder nie beachtet wird.

00:25:26: Und ich glaube, das ist auch in Ordnung, wenn es mehrere Dinge sind.

00:25:29: Weil nicht immer alles in jedem Moment funktioniert und ich starte mal einfach mit einem mini

00:25:36: Stop,

00:25:36: einen kurzen Mini-Stop.

00:25:37: Ich glaube, dass ist eine Sache die könnte ganz hilfreich sein.

00:25:40: also ein bewusster Mini-Stopp eben... Also nicht das Wecklaufen oder auch nicht das Verträngen.

00:25:45: Das ist mir ganz wichtig hier an der Stelle sondern eben ein ganz kurzes Innenhalten und sich vielleicht auch wirklich so drei Fragen einmal kurz stellen.

00:25:53: Auf der einen Seite Was läuft hier gerade, was ist hier gerade los?

00:25:57: Wie spüre ich das?

00:25:58: oder was spüre Ich gerade?

00:26:01: und dann vielleicht so als dritten Satz.

00:26:02: Was brauche ich denn jetzt als nächstes?

00:26:04: Das können ganz ganz banale Dinge sein Vielleicht auch ein Glas Wasser Oder einfach nur naja so eine dreißig Sekunden Auszeit eben an einem ruhigen Raum.

00:26:13: also So als Kurzformel könnte man sagen einmal stoppen durchatmen sich kurz ordnen Und dann vielleicht eben sortiert weiter gehen.

00:26:23: Ja, voll gut.

00:26:24: Mini-Stop wäre in unserem Podcast natürlich kontraproduktiv, darum geht es direkt weiter mit dem nächsten Minitool und da geht's um die Atmung.

00:26:33: Wir wissen alle dass das die Atmen ganz wichtig ist für unsere Körperregulationen und um runterzukommen, um wieder zu entspannen und auch selber wieder zu spüren.

00:26:42: Das klingt irgendwie simpel aber... Die Atmungen diesen wirksames Instrument oder Werkzeug einsetzen können.

00:26:50: und vor allem in so einer akuten Belastung, wenn wir spüren es wird uns vielleicht gerade im Moment alles zu viel.

00:26:54: Also das ist vielleicht auch was wo man ad hoc eben anwenden kann nicht am Patientenbett oder nicht im Rettungsdienst bei der Reanimation aber vielleicht kurz im Aufenthaltsraum oder naja kurz auf der Toilette wenn man mal seine Ruhe hat.

00:27:08: und ja da gibt's ganz unterschiedliche Tools oder Tricks, siebenvierzig Elf wäre zum Beispiel eine oder vier sechs fünf und das wäre vielleicht so ein einfacher Impuls für euch die uns zuhören.

00:27:20: Das wird z.B.

00:27:21: Vier Sekunden einatmen wir machen es jetzt nicht vor.

00:27:25: Sechs Sekunden ausatmen und das zum Beispiel Fünfmal wiederholen Oder eben Siebenviertzig Elf das ganze vier Sekunden Einatmen Sieben Sekunden Wieder Ausatmen Und das Ganze mit elf Wiederholungen.

00:27:40: Es heißt Man muss nicht sofort ruhig sein oder die Erwartung haben, ja so jetzt mache ich das.

00:27:47: Ist gut.

00:27:47: aber ich finde wichtig bei diesen Tools dass man sie irgendwie abrufen kann und da hilft vielleicht schon die nächste Idee.

00:27:56: Martin

00:27:58: Ja nochmal zurück zu deiner Atmung.

00:28:00: Ich glaube ich find grundsätzlich atmen ist eine ganz gute Idee.

00:28:04: Überventilation Beste Beispiel.

00:28:08: Wir haben aber nicht bitte in eine Hyperventilationsmaske oder in die Tüte, naja okay kleiner Scherz unter unserer Medizin pflegemenschen.

00:28:20: Wir kommen zum nächsten Tool raus aus dem Kopf.

00:28:22: rein in den Moment könnte das lauten als Merkspruch an der Stelle.

00:28:27: also was ganz körperliches was ganz einfaches vielleicht auch und Da geht es einfach nur darum, einmal kurz quasi den Boden so unter den Füßen zu spüren.

00:28:38: Also im Prinzip zum Beispiel eben ganz ganz bewusst sich einmal kurz hinstellen und ganz bewusst eben den Druck wahrnehmen, den meine Füße jetzt auf dem Boden ausüben und einfach zu spühren.

00:28:51: wo stehe ich gerade?

00:28:53: was läuft ganz konkret um mich herum?

00:28:55: aber einfach auch zu spühlen.

00:28:56: Ich stehe hier gut, ich stehe gut und stehe sicher habe einen Boden unter den Füßen, weil manchmal hat man ja das Gefühl hier bricht alles weg.

00:29:05: Alles der Boden unter die Füße scheint verloren zu gehen und das holt man sich ein Stück weit wieder zurück mit dieser Technik, mit diesem Tool einfach kurz stehen bleiben.

00:29:15: Das Schöne an dem ist wir stehen ganz häufig bei der Versorgung in der Regel sogar, das heißt es lässt sich sehr sehr unauffällig in eine Situation mit einbauen, die einem gut tut.

00:29:27: auf der einen Seite fällt es gar nicht auf.

00:29:32: Einmal raus aus den Kopf rein in den Moment, dem Boden unter den Füßen.

00:29:36: Das ist richtig gut.

00:29:37: hier der Link vielleicht auch noch zum Embodiment und zu einer Mini-Bewegung.

00:29:41: eben das Martin gerade gesagt hat kreieren.

00:29:44: Maja Storch, Zürcher Ressourcenmodell, das finde ich auch eine ganz tolle Sache dass man die Mini Bewegungen eben kreiert für eine Situation ganz konkret wie man sie braucht.

00:29:53: Ich hatte das mal eine Zeit lang Martin das mir Beim Überbringen von Todessachrichten, egal ob klinisch mit der Polizei oder innerklinisch zusammen mit dem ersten Kollegen oder Kolleginnen.

00:30:04: Dass ich da so zittrige Knie bekommen habe.

00:30:08: Das haben wir eine Zeit lang... Da hab' ich richtig so mini-körperlich reagiert im Sinne von Ich bin aufgeregt oder ich bin mir nicht ganz sicher und den habe ich nach Etlas gesucht Und dann kam ich durch einen Vortrag.

00:30:19: Das war zweitausend, Gott es ist ewig hier in Karlsruhe war das.

00:30:23: Da hat jemand was erzählt zum Thema Embodiment und Mini-Bewegen?

00:30:26: Und die hat gesagt kreiere ich für Situationen wo du wieder Sicherheit brauchst eine kleine Bewegung daumen halten den rechten Fuß verstärkt in die Erde stecken Irgendwas kleines dass wohl vielleicht auch niemand sieht.

00:30:37: das was du gerade gesagt hast Es muss nichts öffentliches sein und das habe Ich gemacht und das finde ich etwas ganz ganz Tolles

00:30:45: Ja total gut Und ich glaube darauf kommt es an, dass man für sich was findet.

00:30:49: Wo man merkt das tut mir gut in dem Moment und das hilft mir gibt mir wieder halt und Sicherheit.

00:30:54: Voll!

00:30:55: Und das nächste ist, dass wir eben alles nicht alle mit sich alleine ausmachen.

00:31:00: Wichtig?

00:31:00: Nicht alles mit sich allein ausmachen.

00:31:03: Das heißt ein ganz wichtiger Punkt könnte sein Reden oder nicht immer mit allen Aber vielleicht mit... also wir reden viel über so Situation wie zwei Natürlich mit den richtigen Menschen oder mit dem man sich drüber unterhalten kann.

00:31:18: dürfen wir einen Fun-Fact und Private Fun Fact anbringen Martin.

00:31:22: Es wird nicht so dramatisch wie.

00:31:24: beide sind verheiratet Martin mit Kollegen aus der Szene also mit Fachpflegepersonen, Na ja, wir machen jetzt nicht so wie Mario Bart und nehmen die Freundin mit rein.

00:31:39: Aber das ist schon gut.

00:31:41: also wenn man nach Hause kommt und jemand weiß, wenn man erzählt... Wie sieht ein Polidrama aus?

00:31:46: Also das hilft oder?

00:31:48: Ja absolut!

00:31:50: Man hat direkt einen Mensch der einen versteht daheim.

00:31:53: Das tut gut und das schön ist natürlich auch eben Die Frau daheim versteht einen auf der einen Seite und kann trotzdem aber sich natürlich auch gut abgrenzen.

00:32:05: Und auch mal das Zeichen geben, das passt gerade nicht.

00:32:09: Nicht jede Geschichte, glaube ich, darf man mit heim

00:32:11: nehmen.

00:32:12: Ja, das ist so!

00:32:13: Es geht auch nicht immer darum, dass wir sofort alles groß analysieren, sondern dass wir Dinge auch nicht... Dauerhaft natürlich in sich einsperren muss und dann rausholen.

00:32:22: Aber es gibt ja auch ganz andere hilfreiche Kontakte.

00:32:25: oder zum Beispiel vertraute Kollegen, vielleicht eine Stationsleitung die viel Erfahrung hat.

00:32:29: Praxisanleitung sind ganz wichtige Personen im Prozess.

00:32:34: Supervision.

00:32:34: bei dem Wort kriege ich immer ein bisschen Ausschlag aber ist mittlerweile so ein No-Go-Wort finde ich in der

00:32:41: Supervisionsallergie.

00:32:42: Ja genau das stimmt.

00:32:44: Na ja, ich finde kollegale Nachsorge oder Nachgespräch finde ich immer gut.

00:32:48: Vielleicht gibt es auch eine Psychounterstützung im Haus und eine psychosoziale wo wir auch tätig sind so ein klinisches Krisenintervention zum Team zum Beispiel oder Piersysteme.

00:32:58: vielleicht gibt's auch betriebliches Gesundheitsmanagement oder dort Angebote wo man körperlich auch runterkommen kann.

00:33:04: Und was wir auch immer wieder empfehlen.

00:33:06: mir zwei Martin das ist ganz klassisch der Hausarzt, terroristische Anlaufstellen Beratungsstellen In der Klinik, wer ist uns da immer auch wichtig wenn es um die Unfallmeldung geht?

00:33:18: Ja, der Betriebsarzt.

00:33:19: Voll

00:33:20: voll.

00:33:21: Das war eine lange Zeit bevor ich das gemacht habe gar nicht so bewusst oder den hatte ich immer.

00:33:24: somit was macht zum Betriebesarzt eigentlich?

00:33:28: Der kümmert sich um kranke Kollegen im Funk.

00:33:32: Rück, rück!

00:33:35: Aber er kümmert sich eben auch, und das ist wichtig.

00:33:37: Wenn man da wirklich Schlimmes erlebt hat oder mittendrin war, unfreiwillig vielleicht auch um eine gute Absicherung was später anbelangt?

00:33:46: Total!

00:33:46: Also das halte ich für einen total wichtigen Asserterde-Betriebsarzt.

00:33:51: allgemeine wichtige Einrichtungen auf jeden Fall aber auch des Meldens von belastenden Ereignissen in total wichtige Maßnahmen.

00:34:02: Ich würde sagen, da kann man mal zum nächsten Punkt nämlich das Einordnen von erlebten Situationen.

00:34:08: Also was natürlich auch oft hilft ist so eine einfache Frage Was war da eben gerade so anstrengend oder eben?

00:34:16: Was genau hat mich da wirklich belastet um eben einfach dass ein Stück weit für sich selber zu sortieren und einzuordnen?

00:34:23: also so ein stück wird auch zu unterscheiden bin ich eben aktuell müde weil es vielleicht zwanzig Uhr treißig ist und die spätdienst vorbei?

00:34:31: Oder ist es eine Situation, in der ich wirklich mag?

00:34:34: Ich brauche jetzt Unterstützung.

00:34:36: Einfach so ein grobes Sortieren wie geht's mir gerade was war das und was hat es mit mir gemacht?

00:34:42: Ja voll gut!

00:34:43: Und was natürlich auch noch gibt zur ganz klassischen was wir auch machen Martin Das ist diffusing oder debriefing also kollegialen Nachgespräche entweder für einzelne Personen oder für Teams direkt eben nach dem Ereignis unmittelbar ... vierundzwanzig Stunden, achtundvierzig Stunden.

00:35:01: Da gibt es ja so... ... auch so fixe Zeiträume eben in einem gewissen Zeitraum, wo das noch ganze... ...wurdes Sinn macht und es braucht eben so ein formelles Setting.

00:35:10: Manchmal hilft eben auch schon eine kurze Einordnung direkt danach.

00:35:13: Wichtig finde ich ja immer dass egal ob in der einzelnen oder im Team gesprächt, dass man sieht wie geht's den anderen?

00:35:21: Und wir haben als Team alles gerockt und wir haben versucht alles... ... zu schaffen.

00:35:26: Also was ist passiert?

00:35:28: Was war besonders schwierig?

00:35:29: vielleicht, das war gut und... ...was brauche ich jetzt eben?

00:35:32: oder uns schon können die so fünf ehrliche Minuten... ...können vielleicht mehr bringen als so dass man zu Hause hockt und viel drüber nachdenkt.

00:35:40: FNW hilft sowas ein Mini-Ding,... ...dass man eben schon denkt ja da stimmt sowas.

00:35:48: Und im Grunde ist total egal wie man es nennt.

00:35:51: Da lande man relativ schnell in der Debriefing-Debatte.

00:35:55: Aber da hätte ich gesagt, das ist total egal wie das Kind heißt an dieser Stelle Hauptsache es findet statt.

00:36:02: Auch noch mal eine Folge wert oder?

00:36:04: Unbedingt!

00:36:04: Ja

00:36:05: also Debrieving... Also wenn man das in manchen Kreisen sagt, dann ist man ja schon durch.

00:36:09: Irgendwie ist auch so ein schwieriges Thema.

00:36:14: Ja, total Ja, dann lass uns schnell Wälder machen.

00:36:19: Das heißt es geht auch natürlich schon nicht nur um die kurzfristigen Sachen oder sondern auch um langfristige Schutzfaktoren im Job?

00:36:27: Ja weil wir wollen ja alle lang gesund in den Job bleiben eben und auch einfach auch das gerne tun was wir tun ist super wertvoll.

00:36:39: also im Grunde genommen ein wunderschöner Job egal ob jetzt eben in der Klinik als Pflegekraft, als Mediziner oder eben auch im Rettungsdienst haben.

00:36:49: Grundsätzlich ein wunderschöner Job!

00:36:51: Was würdest du denn sagen mit deiner Expertise Martin?

00:36:53: Was sind denn so persönliche Warnzeichen wo du denkst okay das ist jetzt vielleicht ein bisschen too much?

00:37:02: Ich glaube so langfristig gibt es da typische Warnzahlen die ich eben auch körperlich spüre also vor allem eine langfristige körperliche Erschöpfung.

00:37:10: Wo ich einfach merke dass nach einem Wochenende oder aber auch nach einem kurzen Urlaub eben nicht besser wird, die Erschöpfung bleibt.

00:37:19: Aber natürlich auch der schlechte Schlaf zum Beispiel oder aber meine Stimmung wenn ich spüre dass ich permanent gereizt bin oder einfach meine Mitmenschen mich irgendwann reflektieren und sagen Wie bist denn du drauf, was dich verändert?

00:37:40: Gereizter als sonst.

00:37:42: Kommt das bei dir zu Hause vor, Martin?

00:37:44: Nein natürlich nicht.

00:37:46: Bei mir auch nicht!

00:37:47: Wir sind immer super drauf.

00:37:49: Ja also und da frage ich natürlich auch niemanden.

00:37:54: Und da sind wir schon drin im Zynismus ja.

00:37:56: Zynismus wäre so ein Warnseichen glaube ich hätte gesagt.

00:38:01: erwischt man sich vielleicht auch wirklich selber, dass man einfach sagt okay, man schafft es in manchen Situationen.

00:38:06: Die Ernsthaftigkeit ist notwendig.

00:38:08: wäre diese Ernstraftigkeit vielleicht nicht mehr bei der Arbeit am Patient?

00:38:13: vor allem dieser Zynismus glaube ich ist da ganz gut gemeint das man die einfach nicht mehr die Ernstchaftigkeit nicht mehr schafft und Konzentrationsprobleme Schwierigkeiten eben im sich konzentrieren eben sich auf schwierige Aufgaben vielleicht einmal einzulassen.

00:38:29: Ja und dann können natürlich noch so Gedanken kreisen, Grübeleien können dazukommen.

00:38:36: Hast du noch Warnsignale die du an der Stelle?

00:38:39: Ja stimmt aber natürlich eine richtig körperliche Erschöpfung oder wenn man so richtig einmal nicht mehr kann.

00:38:47: Wenn man nicht mal aus dem Bett kommt das wäre natürlich denn schon eine Stufe wo man große Bedenken haben müsste.

00:38:52: es heißt uns wär ja einfach wichtig und ich glaube dass passiert schon von Generation zu Generation könnte ich mir vorstellen eher besser oder dass es professionell wird, das erleben wir so im Mini erleben wird ist.

00:39:05: Dass jüngere Kolleginnen und Kollegen vielleicht auch bereit sind auch mal ja sich Hilfe zu suchen oder ganz aktiv sich zum kümmern.

00:39:14: Das heißt wer seine Signale kennt der kann natürlich früher reagieren.

00:39:19: Ja

00:39:20: absolut!

00:39:22: Ja, und was an der Stelle vielleicht schon auch so eine Rolle spielt langfristig ist eben schon auch diese eigenen Erwartungen.

00:39:27: Und die eigene Selbstansprache, die ich so an mich habe eben das können manchmal vielleicht auch gar nicht so konstruktive Erwartung sein.

00:39:36: Vielleicht auch dass man sich regelmäßig dabei erwischt eben, dass man sagt, ich darf mich jetzt nicht zu anstellen.

00:39:42: Ich muss es irgendwie hinkriegen oder es muss doch irgendwie gehen Und dass man diese Selbstansprache eben schon ein Stück weit auch ersetzt, vielleicht doch eher ja reflektierte Sätze wie zum Beispiel einfach sich eingestehen.

00:39:57: Das war jetzt gerade schon einfach viel und das ist auch okay, dass mich das beschäftigt und es ist auch in Ordnung, dass ich mir Unterstützung hole und dadurch einfach auch ein Stück weiter bei sich selber bleibt.

00:40:10: Es hat mir erst mal so besprochen Martin, also ich weiß nicht... Na so der Politraum war versorgen, wenn ich jetzt mal an meine Anfangszeit zurückdenke.

00:40:18: Also wirklich gefragt hat mich niemand wie geht es dir hierzu emotional damit?

00:40:22: also da ging's immer der fachliche die die fachlichen Evaluation oder die Reflexion.

00:40:27: aber was macht denn das mit ihr?

00:40:30: Wenn du vielleicht auch ein gleichartiger Person vor dir liegen sie ist dass nicht gut geht oder die um ihr Leben kämpft oder... ...die vielleicht die Nacht nicht übersteht.

00:40:38: Das sind im Grund schon auch so heftige Sachen wo ich im Nachhinein denke oh mein Gott!

00:40:43: Aber irgendwie ist man natürlich auch durchgekommen.

00:40:48: Absolut!

00:40:50: Das heißt, man braucht vielleicht noch... Wir haben jetzt schon so ein paar Tools gehabt für echt auch so alltagstaugliche Techniken die wir unseren Höhren denn mitgeben können oder?

00:40:59: Das heißt vielleicht zumal noch drei schnelle Tools für den Alltag.

00:41:04: Martin gibt es da was?

00:41:05: Ja also ich starte mal mit einer zehn Sekunden-Inventur.

00:41:09: Das hat man eigentlicherweise oben schon.

00:41:12: Das ist einfach nur die Frage, was spüre ich denn gerade?

00:41:15: Wie angespannt bin ich gerne auf einer Skala von null bis zehn?

00:41:18: Die kennen wir die Skalierung.

00:41:20: Das schaffen wir relativ schnell uns dort gut auch einzusortieren und das brauche ich als nächstes.

00:41:26: Zehn Sekunden!

00:41:27: Ja voll gut Und Tool zwei könnt ihr wieder auf meinen Notizzell passen, auf dem Lenkrad.

00:41:33: Oder neben dran ist es da ein Atemzug Reset oder dass man einfach... Da braucht's nicht viel.

00:41:39: aber das man aktiv daran denkt ich sag nur Hashtag Embodiment Mini Bewegung länger ausatmen als eine atmen.

00:41:45: Dass man schon mal auf das kommt finde ich crazy!

00:41:48: Das man die Schultern bewusst sinken lässt und dass man den Kiefer lockert.

00:41:53: Kiefe ist auch so ein bisschen mein Problem Martin.

00:41:56: Hast du Kieferschmatzen?

00:41:58: Kopfschmerzen, eben aufgrund von verspannter Kiefermuskulatur.

00:42:04: Wo ist die

00:42:06: Massage-Einheit?

00:42:07: Und ja noch ein drittes Tool oder?

00:42:10: Ja

00:42:10: absolut!

00:42:11: Der Satz für schwierige Momente haben eine relativ einfache pragmatische Gesichte Der lautet nämlich, ich muss das gerade nicht alles perfekt schaffen vielleicht auch nur den nächsten sinnvollen Schritt kleiner gedacht kleinere einheiten.

00:42:25: Nicht das große ganze sondern einfach den nächsten Sinnvollen schritt und dann wieder den nächsten.

00:42:30: und ja

00:42:31: voll finde ich gut.

00:42:33: wir kommen zum nächsten teil unseres podcast und es ist unser für das fünfte sechste sickness signature element.

00:42:42: Wir haben auch ein Signature Podcast, würde ich sagen und zwar das nennt sich Mythos oder Fakt.

00:42:46: Das kennt ihr schon aus unserer letzten Folge immer mit dem Ziel natürlich dass man wieder dran denkt oder es vielleicht auch klar ist oder vielleicht auch noch so emotionalen Punkt wo ihr mitgehen könnt da draußen an den Lautsprechern.

00:43:00: Und eine Aussage die wir mitgebracht haben Martin Die heißt nur große Krisen belasten wirklich.

00:43:08: was denkst du drüber Martin?

00:43:09: Mythos or Fakt?

00:43:11: Ja, also ich würde sagen das ist schon ein Mythos.

00:43:14: Also die großen Krisen belasten natürlich schon aber nicht nur die großen sondern auch die Summe der vielen Kleinen müssen nicht krisens sein aber viele kleinen Momente die einfach

00:43:28: belasten.

00:43:30: Das heißt Belastbarkeit heißt nicht eben alles wegzustecken oder professionelle Stärke heißt auch dass man seine Grenzen kennt.

00:43:38: das finde ich wichtig ... oder dass man auch mal sagt, ich gehe da heute nicht rein in das Zimmer.

00:43:43: Oder das ist mir too much!

00:43:45: Wie ist es im Rettungsdienst?

00:43:47: Wenn man zu einer Situation gerufen wird und... Man stellt jetzt fest bei der Anfahrt vielleicht dreijahriges Kind, vieriges Kind und ich sitze auf dem Auto.

00:43:56: Gibt's eine Möglichkeit einfach

00:43:58: stehenzuleiben?!

00:44:00: Nein, nicht wirklich!

00:44:03: Also der Einsatz findet statt.

00:44:08: Gibt es natürlich, wenn's ganz extrem wird schon auch die Möglichkeit sich dann natürlich Unterstützung dazu zu holen in Form eines weiteren Fahrzeugs einer weiteren Besatzung und das natürlich zeitversetzt höchstwahrscheinlich ankommt.

00:44:20: Und vielleicht auch nicht immer verfügbar ist.

00:44:22: Es sind ja Rettungsmittel sind begrenzte Ressourcen und da kann natürlich auch die Leitstelle nicht immer eben zusätzlich was schicken.

00:44:30: Das heißt der Einsatz findet statt aber Es macht schon Sinn, sich schon vielleicht während der Anfahrt mit seinem Kollegen auszutauschen und zu sagen ich habe Respekt vor dem Einsatz.

00:44:40: Und vor allem dann das Kinderbeispiel wenn man selber Vater ist oder eben Eltern ist.

00:44:50: Dann eben einfach auch mal kurz anspricht und sagt ab der Weinsatz wird wahrscheinlich für mich etwas heikel sein.

00:44:55: Ich brauche da vielleicht mehr Unterstützung als sonst.

00:44:57: Ja

00:44:57: voll gut!

00:44:57: Und hier sehen wir ja schon das Team in Werder-Innen oder außer klinisch in der Notfallversorgung intensiv eines wie sie oder auch in der psychosozialen Unterstützung.

00:45:05: das aufs Team kommt es darauf an.

00:45:07: Auf den Austausch, auf die Hilfe des.

00:45:10: einfach ein guter Teil von Profesionalität und das Ganze immer allein tragen zu müssen ist eben nicht automatisch stark sondern wir alle sind ja verantwortlich für die Versorgung und für die auch für die Krisenintervention ist sehr oft eine Teamaufgabe.

00:45:25: Das heißt professionell sein heißt nichts Unverwundbar zu sein, sondern ganz im Gegenteil.

00:45:32: Würde ich auch sagen absolut!

00:45:35: Sehr gut wir sind so ein bisschen am Finale oder wenn wir auf die Zeit schauen das ist ganz gut.

00:45:41: Das war jetzt unsere heutige Folge von careforyou.team.

00:45:47: Ja vielleicht Nimmt er was mit aus der Folge?

00:45:50: Vielleicht auch so das ein oder andere Tool, vielleicht hat euch etwas ganz gut gefallen wo er vielleicht einfach denkt.

00:45:56: Das kann man ganz gut anwenden und in seinem Werkzeug koffer ins einer Werkzeugtasche dabei zu haben.

00:46:05: Ja und probiert es aus würde ich sagen oder Einfach mal Testen ausprobieren.

00:46:10: wir freuen uns natürlich über Rückmeldungen über über Kommentare und E-Mails.

00:46:13: jederzeit

00:46:15: Ja.

00:46:15: unter podcast events at care for you punkt team könnt ihr uns immer wieder kommentar schicken kritik was auch immer Impulse zu unserem heutigen Podcast oder auch zu den letzten folgen und vielleicht hilft ja schon so ein gedanke oder aus unserem heutigem podcast eine technik vielleicht oder Vielleicht auch in gesprächsimpuls von uns die er wirklich wo wir jetzt auch schon lange im business sind.

00:46:40: Wir wollen auf jeden fall mut machen.

00:46:41: das ist wichtig dass man früher Unterstützung holt, dass man auf sich schaut.

00:46:45: Dass man vielleicht auch für Kollegen Unterstützung holte?

00:46:49: Das finden wir ja auch eine gute Sache.

00:46:51: und wenn ihr Themen habt oder Fragen oder Erfahrungen über die ihr sprechen wollt oder mit uns dann schreibt uns einfach gerne eben an diese E-Mail Adresse.

00:47:00: so sieht es aus!

00:47:02: Die findet ihr auch noch mal in den Show Notes.

00:47:04: gerne zum Nachlesen.

00:47:06: Ja Georg das war schön mit dir.

00:47:08: Dann würde ich

00:47:09: sagen

00:47:11: Ich wünsch dir einen schönen Restabend.

00:47:14: Das wünsche ich dir auch.

00:47:16: Danke schön!

00:47:17: Bis bald, wir melden uns wieder zur nächsten Folge bei careforyou.team.

00:47:23: Macht's gut.

00:47:24: Passt.

00:47:24: Gut auf euch auf ihr seid wichtig.

00:47:35: Wenn du Fragen hast oder Themen

00:47:41: über die wir sprechen sollten, dann schreib uns.

00:47:45: Per Mail an podcastatcareforuepunktin Oder ganz einfach über die Kommentare.

00:47:52: Und denk dran!

00:47:53: Du musst nicht immer stark sein Aber du darfst lernen gut für dich zu sorgen.

00:47:59: Wir hören uns in der nächsten Folge.

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